Gelungener Saisonauftakt der Damen 1 in Friedrichsfeld

9:0 Sieg zum Muttertag ūüėČ

Es geht wieder los! Mit einer Woche Verspätung durften nun auch endlich die Damen 1 ihr erstes Saisonspiel bestreiten. Da wir ziemlich heiß waren, machten uns die Wetterprognosen im Vorfeld ein wenig Sorgen. Doch der Sonntagmorgen brach an und die Wolken waren verflogen.

Da Caro und Melli die baldige Frau F√∂hr angemessen aus dem Jungesellinnensein verabschiedeten, musste zum ersten Saisonspiel gleichmal Verst√§rkung anr√ľcken. Miri und Lissel waren die Auserw√§hlten, die ihre Aufgaben mit Bravour meisterten.

In Mannheim angekommen, erwarteten die Damen ein eher d√ľrftiges Snackangebot. Aber wir hatten ja Andrea dabei, die mit ihrem Muttertagsrucksack noch 20 Mann mehr h√§tte durchf√ľttern k√∂nnen. Neben Salamis, K√§se-Trauben-Spie√üe, Schafsk√§ssnacks und Pizzabr√∂tchen, sorgten auch Radler und Schn√§pschen f√ľr Muttertagsstimmung.

So nun endlich zum Spiel (da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der Anlage war, fasse ich die Erzählungen kurz zusammen):

Selina, Laura und Miri starteten auf den sandigen Plätzen.

W√§hrend Selina und Laura gro√üe Schwierigkeiten hatten, den Gegnerinnen ihr Spiel aufzudr√ľcken, spielte¬†Miri gro√ü auf und fuhr die ersten Punkte f√ľr den TSV ein (6:1 6:3).

Selina war noch etwas unsicher mit der Vorhand und die Gegnerin nutze dies mit Sicherheit und Durchhalteverm√∂gen bei sch√∂nen Ballwechseln. Doch der erste Satz war das einzige was Selina heute abschenken wollte. Nun spielte sie mit mehr Spinn und Sicherheit, so dass der zweite Satz und der Match-Tie-Break f√ľr sie kein Problem mehr darstellten (1:6 6:2 10:8).

Zu¬†Laura muss ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Wenn ich sage: “Sie meiselte wieder” sollte jedem mittlerweile bekannt sein, was abging (3:6 7:6 11:9). Mentale St√§rke kann man ihr in Zukunft zuschreiben.

Der Zwischenstand 3:0 lies uns aufatmen, doch da sich Laura verletzt hatte, machte sich Melli auf den Weg vom Bahnhof direkt (mit kleinem Umweg √ľber den TSV) nach Friedrichsfeld, um f√ľrs Doppel einzuspringen.

W√§hrenddessen hatte Lissel mit hohen, unkontrollierten B√§llen zu k√§mpfen. Sie hatte Probleme die B√§lle wieder flach und schnell zu bekommen, aber dann musste das Spiel eben √ľber Ausdauer und Konzentration gewonnen werden (6:3 6:3).

Anfängliche Schwierigkeiten räumte Anthea schnell beiseite und kam immer besser ins Spiel. Sie durfte heute sogar ein paar Punkte mitnehmen (6:3 6:1).

Chiara¬†hatte es heute sehr schwer. Ihre Gegnerin spielte schnelle, harte B√§lle und hatte am Ende des ersten Satzes bereits 15 Asse geschlagen. Doch nachdem Chiara den ersten Satz schmerzlich 5:7 verloren hatte, besann sie sich auf ihre Prophezeiung “Egal ich gewinn des heut!” und zeigte, dass sie immer noch eine Schippe drauflegen konnte. Letztendlich doch sehr deutlich entschied sie den zweiten Satz und den Match-Tie-Break f√ľr sich (5:7 6:2 10:3)

P√ľnktlich zum Match-Ball hatte Melli die Anlage betreten und durfte mit ihrem Team feiern. Trotz, dass das Spiel bereits gewonnen war, gab es nichts abzuschenken und so zog sie ihre Schuhe an.

Mit ungewohnten Doppelpaarungen ging es heute auf die Plätze. Einzig die Becker-Sisters waren nicht zu trennen.

Selina und Lissel musste sich erst einmal kurz einfinden, besonders weil Selina die ungeliebte Vorhandseite spielen musste. Doch bei 1:4 zogen sie die Schnur ein und das Dreier-Doppel war unser (7:5 6:2)

Chiara und Melli machten sich heute mal wieder keine Freunde. Anfangs war das Spiel zumindest teilweise noch ansehnlich und von tollen Netzspielen und Crossduellen gepr√§gt. Doch nachdem die Gegnerinnen festgestellt hatten, dass sie so nicht gewinnen konnten, ging es los mit s(p)innlosen Mondb√§llen. Chiara fragt sich heute noch, wie so mancher Rahmenball des Gegners im Feld landen konnte. Doch nachdem sich dann auch noch beschwert wurde, wenn wir ebenso Drecksb√§lle zur√ľck spielten, ging die Laune auf Platz zwei richtig in den Keller. Am Ende war das Spiel zwar nie gef√§hrdet, doch unter einem sch√∂nen Spiel verstehen wir etwas anderes… (6:3 6:4)¬†¬†

Anthea und Miri wollten noch einmal zeigen, dass wir auch mental an diesem Sonntag nicht zu √ľberwinden sind und gingen in den vierten Match-Tie-Break des Tages. Nachdem alle Unklarheiten in der Abstimmung beseitigt waren, konnte der 9:0 Sieg eingefahren werden (2:6 6:2 10:2).

Gelungener Start könnte man sagen, obwohl Friedrichsfeld es uns schwerer gemacht hat, als das Ergebnis vermuten lässt.

Danke an die Zuschauer, die uns auch ausw√§rts unterst√ľtzt haben: Die Muttis Andrea, Silvia und Carola, Alex Platz-Abzieh-Meister und Moritz Schorle Maisch.

Wir freuen uns wenn es im Juni mit einem harten Brocken und hoffentlich wieder mit voller Besetzung weitergehen kann!

MB

1 Comment

  1. War ein super Muttertsgsgeschenk.
    H√§tte einige Bilder f√ľr dich gehabt.
    Und euere B√§lle im Doppel Meli und Chiara hatten ja schon Mondstaub darauf. ūüôā

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