Damen II 2.Medenspiel

Nach dem erfolgreichen ersten Medenspiel dieser Saison für die Damen 2, waren wir alle gespannt, wie wohl das zweite Spiel ausgehen würde… und natürlich, ob das stürmische Wetter der letzten Tage, uns einen Strich durch die Rechnung machen würde. Gemeinsam mit den Herren 30 waren wir pünktlich auf unserer Heimanlage zum Start bereit.

 

Obwohl unser Treffpunkt sehr frühzeitig für 8:45 angesetzt war, mussten wir uns in dieser Hinsicht schon von unseren Gegnern geschlagen geben, die (abgesehen von der überpünktlichen Serene) alle vor uns eintrudelten. Nachdem die Vorbereitungen für Kaffee und Kuchen fertig waren, die Gegner sich alle warm gespielt hatten, konnte es endlich los gehen. Romina bestritt ihr erstes Einzelspiel und schnell war ersichtlich, dass ihr Ballgefühl und ihr vieles Training der letzten Wochen und Monate sich ausgezahlt hatten und sie siegte locker in zwei Sätzen. Sabine war wieder voll konzentriert und konnte den ersten Satz gewinnen, obwohl ihre Gegnerin nicht locker lassen wollte. Sabine brachte jedoch souverän jeden Ball zurück. Den zweiten Satz musste sie sich leider nehmen lassen, wodurch nun alle mit ihr im Match-Tie-Break mitfieberten.  Aber sie blieb am Ball und mit ihrem eisernen Match-Blick (Hoffentlich jedem mittlerweile bekannt!) spielte sie Punkt für Punkt und siegte mit 10-3!

Serene musste sich leider geschlagen geben, obwohl sie immer mal wieder ihre Rückstände aufholte, sollte ihr heute ein Sieg nicht gegönnt sein. Dafür verschenkte sie zu viele leichtsinnige Fehler und konnte damit leider auch für die Mannschaft keinen Punkt holen.

 

Nun konnten Laura, Anja und Miri auf den Platz. Laura brauchte eine Weile um in ihr Spiel zu kommen und verschenkte dadurch schnell den ersten Satz. Dagegen war sie im zweiten Satz voll in ihrem Spiel drin und spielte einen Winner nach dem anderen. Die Gegnerin sah schon sehr verzweifelt aus, doch ausgerechnet dann kündigte sich das Unwetter an und der laute Donner wurde von heftigen Regenschauern gefolgt.

Währenddessen hatte Miri leider ebenfalls Schwierigkeiten im ersten Satz und fand nicht so richtig ihre Form. Auch sie hatte dafür im zweiten Satz an Fahrt gewonnen und führte, als die unglückliche Regenpause eintraf.

Anja und ihre Gegnerin, die sich erst einmal gefühlte 100 Stunden zum Einspielen nahmen (auf Anfrage der Gegnerin, wie uns später mitgeteilt wurde), waren bei der Regenpause noch nicht mal mit dem ersten Satz fertig. Dafür führte Anja mit 5 – 1, mit Tendenz nach oben. Leider warteten nun alle ungeduldig darauf,  dass der Regen bald aufhören würde, damit die Spiele noch zu Ende gebracht werden konnten. Die Entdeckung des Tages war allerdings ‚Alfonso’. Sabine’s neues Lieblings-Martinigetränk, höchstpersönlich von Chickel zusammengestellt, mit dem sie sich dann zu ihrem Einzelsieg belohnte.

 

 

Die Unterbrechung dehnte sich leider recht lange aus, so dass alle ein wenig unruhig wurden und die Gegner schon fragten, ob wir nicht während der Unterbrechung schon essen sollten. Bevor wir das ernsthaft in Betracht ziehen mussten, lichteten sich glücklicherweise die Wasserpfützen auf Platz 2, welcher wieder so weit bespielbar war, dass wir mit einem Einzelspiel weiter machen konnten.

 

Laura bot uns nun ein nervenaufreissendes Spiel. Ihre 5 – 1 Führung wurde leider immer geringer, aber sie bekam noch die Kurve und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Wir fieberten kräftig mit bei ihrem Match-Tie-Break, und obwohl sie nochmal ihren 0-5 Rückstand aufholte, ging auch dieses Match leider zu Gunsten des Gegners aus.

 

Anja und ihre Gegnerin ließen sich danach wieder viel Zeit zum einspielen, zum großen Unmut der Zuschauer die endlich wissen wollten, wie es weitergeht. Anja blieb ruhig und spielte gekonnt alle Bälle zurück. Allerdings sah man ihr zunehmend an, wie Leid es ihr tat, dass ihre noch sehr junge Gegnerin einen Fehler nach dem anderen machte, so dass Anja sich schon mehr freute, wenn die Gegnerin den Punkt machte. Dadurch bot sie natürlich den Zuschauern ein höchst amüsantes Spiel, siegte trotzdem selbstbewusst und drückte am Ende die Gegnerin zum überstandenen Spiel.

 

Jetzt waren wir bei einem 3-2 Punktestand und hofften insgeheim, dass Miri, wie in ihrem ersten Medenspiel, ihren Match-Tie-Break gewinnen würde. Doch leider blieb der wohlverdiente Sieg bei beiden Meisel Schwestern an diesem Tage aus. Nun waren wir bei 3:3 und mussten noch 2 Doppel gewinnen, um einen Mannschaftssieg zu holen. Obwohl ein Sieg uns alle freuen würde, wurde die 2te Damenmannschaft in erster Linie gegründet, um vor allem Spaß am spielen zu haben und jedem die Möglichkeit zu geben Matcherfahrungen zu sammeln. Und auch an diesem Spieltag war das im Vordergrund. So konnten alle Doppelpaarungen, ohne viel Druck (außer vielleicht dem eigenen Ehrgeiz) drauf los spielen.

 

Jana und Melissa, die dieses Mal bei den Einzeln ausgesetzt hatten, waren motiviert und voller Tatendrang und bestritten eines dieser Doppel. Leider packte die Austauschstudentin aus Mexico, die für die gegnerische Mannschaft spielte, noch mal einige sehr gute Schläge aus und auch am Netz schien sie einfach jeden Ball zu bekommen. Obwohl Jana und Melissa versuchten ihre Taktik auf hohe Bälle umzustellen, reichte dies nicht mehr für den Sieg. Mit viel Einsatz versuchte Melissa noch den letzten Punkt der Gegner aufzuhalten, wobei sie eine Art Hüftsprung hinlegte und sich dabei leider ihr Knie und die Schulter auf dem Sand aufrieb.

Sabine und Miri holten in der Zeit einen wohl verdienten und schnellen Sieg für die Mannschaft, auch wenn sie einen kurzen Aussetzer im zweiten Satz hatten und 0-3 hinten lagen.

Nun waren alle Augen gerichtet auf Anja und Laura im Doppel. Auf Anja, unsere Doppelwaffe war Verlass und sie spielte ihre schönen Mondbälle immer hinten genau auf die Linie oder griff heißhungrig am Netz an. Laura dagegen punkteten mit ihren festen Aufschlägen und wenn sie den Ball richtig traf… nun ja, so schnell konnten die Gegner gar nicht reagieren. Der erste Satz war gewonnen. Der zweite Satz war etwas mühseliger und einige Fehler von Anja und Laura ließen die Gegner schließlich bei 6:6 ankommen und es ging weiter mit einem Satz-Tie-Break. Mittlerweile waren wirklich alle Blicke auf dieses Doppel gerichtet, beide ließen sich jedoch nicht durch das Raunen der Zuschauer aus der Ruhe bringen und beim entscheidenden Punkt freuten wir uns alle wie ein Honigschnitzelkuchen.

 

Bei leckerem Grillfleisch und köstlichen Salaten ließen wir den Tag, zusammen mit den Herren 30 und unseren fairen Gegnern, ausklingen und bedanken uns bei allen, die uns an ihrem freien Sonntag anfeuerten und mit uns mitfieberten.

SL

 

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