Damen II – Niederlage gegen Tennisjungend

Am Muttertag stand der zweite Spieltag der Damen II an. Wie beim ersten Spieltag wollten die Damen wieder punkten, um die Tabellenführung zu festigen. Der alkoholfreie Sekt wurde direkt kalt gestellt, um den zweiten Spieltag als „Abschlussspiel“ für die werdenden Mamis zu begießen, bevor sich diese demnächst wohl eher dem Schwangerschafts-Yoga widmen. Die Herren II hatten gemeinsam mit uns Heimspiel und das Buffet war prall gefüllt, worüber sich auch die Gegner sehr freuten. Die großen Kochtöpfe mit den vorbereiteten Spaghetti-Soßen (großes Dankeschön an Bolo-Serene, Thermomix-Alex und Tomaten-Fabi) machten bereits Appetit und man freute sich schon auf den hoffentlich wohlverdienten Pasta-Schmaus. Die Gegnerinnen standen schon am Eingang und wir bemerkten schnell, dass es kein leichter Spieltag werden wird. Die Mannschaft aus Leutershausen kam zwar geschwächt nur mit fünf Spielerinnen an, jedoch waren gleich vier davon Jahrgang 2000 oder jünger. Die Enttäuschung bei Serene war natürlich groß, dass ihr „sicherer Punkt“ auf der sechs nicht antrat. So beschlossen die Damen, dass Serene sich im kommenden Spiel bei den Damen I in den Dienst der Mannschaft stellt und dort aushilft, um die letzten Punkte einzufahren. Nun stand es also bereits 2:0 für uns, was uns zunächst sehr positiv stimmte. Der Spieltag konnte nun eingeläutet werden.

Miri auf Punkt 2 bekam eine sehr gute Spielerin, die mit ihrer sehr sauberen Technik und schönen Spielweise überzeugte. Bei den U16 spielt sie sogar Bezirksliga, erzählte ihre zujubelnde Mutter freudig. Im ersten Satz war die junge Spielerin sehr konzentriert und gewann mit 1:6. Nachdem die Kopfschmerztablette bei Miri zu wirken schien, spielte sie sich über ihre gefürchteten Slice-Bälle wieder zurück ins Spiel. Der Ärger bei der Gegnerin war deutlich zu spüren. Miri kämpfe weiterhin und hielt sehr gut dagegen, wobei sie sich letztendlich im zweiten Satz mit 4:6 geschlagen geben musste.

Auf Platz drei witterte Romina ihre Chance Punkte einzufahren. Nachdem sie im letzten Spiel bereits auf Punkt fünf spielte, war sie heute sogar auf Punkt vier gesetzt. 160 Punkte und eine LK-Verbesserung packten Rominas Ehrgeiz. Aber auch ihre Gegnerin, U16, hatte nichts zu verschenken und zeigte direkt vollen Einsatz beim ersten Spiel.  Romina anfangs noch sehr zögerlich, studierte die Spielweise der Gegnerin und merkte schnell, dass sie selbst mehr Druck machen musste. So kam es zu einem sehr ansehnlichen Spiel mit langen Ballwechseln und schönen Schlagvariationen. Nach dem ersten Satz stand es dann 7:5 aus Sicht der Gegnerin.  Diese wollte sich im zweiten Satz den Sieg nicht mehr nehmen und machte erneut Druck und kam vermehrt vor ans Netz. Ehrgeizig versuchte sie schnell die Spiele zu beenden, wobei viele Spiele über Einstand verliefen und Romina weiterhin sehr gut konterte. Letztendlich musste sich Romina 1:6 geschlagen geben und freute sich nach drei Stunden und mit Blasen an den Fingern darüber, ein gutes Spiel gemacht zu haben, auch wenn die Punkte nicht auf ihr Konto geschrieben wurden.

Auf Platz vier startete bereits Sarah-Marie ihr erstes Einzel für die Damen II. Mama Heidi und Papa Kirk waren als Unterstützung dabei und drückten fest die Daumen. Sarah-Marie hatte mit elf Jahren die jüngste Gegnerin vor sich stehen.  Diese hatte zwar „nur“ LK 23, entpuppte sich aber ganz schnell als großes Talent. Flinck und selbstbewusst agierte sie auf dem Spielfeld und konnte die Spiele sehr schnell für sich entscheiden. Sarah-Marie versuchte ruhig zu bleiben und gegen zu halten, aber die Schläge der Gegnerin waren leider zu präzise gesetzt und die zwei Sätze neigten sich auch schnell dem Ende. Platz vier war nun frei für Punkt drei.

Anja hatte eine im Vergleich zur Generation Z (alle nach 2000 geboren) eine Dame, die normalerweise Damen 40 oder Damen I spielt und nur aushalf. Ob man sich darüber freuen konnte oder nicht, war zu dem Zeitpunkt nicht klar. Im ersten Satz ging Anjas Gegnerin schnell in Führung und überzeugt mit ihren Schlägen als erfahrene Spielerin. Nicht lange gespielt, da stand es schon 6:3 aus Sicht der Gegnerin. Die Spielweise der Gegnerin zeichnete sich durch sehr abwechslungsreiche Schläge aus und die vielen kurzen Stopps machten Anja lauftechnisch zu schaffen. Anja wollte ihr letztes Spiel aber unbedingt gewinnen und musste sich nun etwas einfallen lassen. So stellte sie das Spiel um und brachte die Gegnerin mit langen Spin-Bällen dazu, vermehrt Fehler zu machen. Danach ein Stopp und schon entschied sie den zweiten Satz mit 7:5 für sich. Nun ging es in den Match Tiebreak. Auch hier ging es um 160 Punkte, denn die Gegnerin hatte LK20 – was Anja die ersehnten Punkte für LK21 verschaffen würde. Zu zögerlich startete sie in den MTB, spielte die Bälle zu kurz und musste sich schnell 4:10 geschlagen geben.

Laura auf Punkt 1 sollte normalerweise eine „sichere Bank“ sein. Ihre Gegnerin mit LK17 war allerdings keine leichtete Gegnerin: Schöne feste und platzierte Schläge, mit ihren U16 fitnesstechnisch im besten Alter und hochmotiviert den Spieltag für ihre Mannschaft zu gewinnen. Nach zahlreichen guten Schlägen stand es leider bereits 6:1 für die Gegnerin. Laura beeindruckte dann aber wieder mit ihren kraftvollen Schlägen, sowie ihrer gefürchteten Aufschläge. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen und die Zuschauer hatten richtig etwas geboten bekommen. Ganz knapp musste Laura dann nach einem 6:7 der Gegnerin am Netz die Glückwünsche überbringen.

Gewinnen konnten wir den Spieltag nun nicht mehr, dennoch wollten wir noch mindestens ein Doppel gewinnen. Während wir uns berieten, wie wir die Doppel stellen, bereitete Andrea schon das Essen vor. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Andrea, die den Muttertag nicht nur mit ihrer Tochter verbracht hat, sondern auch die Damen II tatkräftig unterstützt hat.

Es stand nun fest: Laura und Serene spielten im Einser-Doppel und Miri ging mit Sarah-Marie ins Zweier-Doppel. Romina und Anja durften sich ausruhen und drückten fest die Daumen. Auf Laura und Serene trafen nun die starken Einzel-Gegnerinnen von Laura und Miri. Man stellte sich auf ein hartes, aber ausgeglichenes Doppel ein. Die Gegnerinnen fanden gut ins Spiel, obgleich auch etwas unmotiviert in den Augen der Zuschauer. Serene blieb während des ganzen Spiels sicherheitshalber mit Laura hinten, um kein Risiko für den TSV-Nachwuchs in ihrem Bauch einzugehen. Dies verunsicherte die jungen Gegnerinnen und schnell merkten sie, dass vielleicht drei gegen zwei doch ein wenig unfair ist. Serene und Laura spielten weiterhin routinierte Bälle und gewannen den ersten Satz 6:2. Im zweiten Satz wurde es dann nochmal spannend. Die Zuschauer waren beeindruckt von den Volleys der Gegnerin. Von dieser sauberen Technik könnten selbst die Männer was lernen. Es stand nun zwischenzeitlich 1:4 für die Gegnerinnen . Laura und Serene mussten also nochmal Vollgas geben, um den Sack zuzumachen. Sie setzten die Gegnerinnen nochmals unter Druck und freuten sich über die 5:4 Führung. Den Spaghetti-Geruch bereits in der Nase, hieß es nochmal volle Konzentration. Die Gegnerinnen konnten noch ein Spiel gewinnen und so mussten die Damen noch in den Satz-Tiebreak. Hier behielten die die erfahrenen TSV-Damen die Nerven und setzen sich nun schnell mit  einem 7:3 durch.

Miri und Sarah-Marie hatten die anderen beiden Jungspunde vor sich stehen. Ein insgesamt sehr gutes Spiel, wobei hier leider ein wenig der Druck gefehlt hat. So konnten die Gegnerinnen schnell das Ruder übernehmen und setzen die Bälle gekonnt.

Das Ergebnis der Spieltages war nun leider 3:6, dennoch waren die Damen II zufrieden alles gegeben zu haben und sind mit neuen Kräften bereit für das kommende Spiel am 28. Mai beim TC Frauenweiler/Malsch.

AM(altes Bild)

Sonniger Saisonstart der Damen 1

7:2 Erfolg beim ersten Spiel in der neuen Liga!

Vor dem ersten Spiel der Saison in der neuen Liga (nach Doppelaufstieg 😉 ) traf die Mannschaft sichtlich nervös auf dem Parkplatz ein. Die 20 minütige Fahrt nach Bammental wurde genutzt, um über den kommenden Gegner, die Prognosen für den Tag, die jeweilige Nervösität und den daraus resultierenden Schlafmangel zu sprechen. Wir wurden nett in Bammental empfangen, auch Wasser und ein Kuchen/Brezel/Erdbeer-Buffet erwartete uns. Pünktlich ging es für Selina, Sina und Melli auf die Plätze.

Im ersten Satz zeichneten sich bei allen deutliche Tendenzen ab: Während Sina und Melli gut ins Spiel kamen und beide die Sätze sicher 6:2 gewinnen konnten, hatte Selina Probleme, sich auf das Sandplatzspiel einzustellen und musste den Satz leider 1:6 abgeben. Sina, in ihrem ersten Saisonspiel nach der Babypause, war noch etwas unsicher und setzte daher eher auf Sicherheit, als auf die Dominanz ihrer Vorhand. Daher war das Endergebnis nicht ganz so deutlich, wie sie es angestrebt hatte (6:2 6:4). Selina konnte nun ebenfalls zeigen, dass sie noch lange nicht aufgegeben hatte und erspielte sich einen 4:1 Vorteil. Beim Spielball zum 5:1 kam es zu Unstimmigkeiten über einen bereits gespielten Ball, der zu letztendlich zu Selinas Nachteil ausgelegt wurde. Dieses Ereignis beschäftigte Selina weiter und brachte sie völlig aus dem Konzept, sie konnte nicht mehr zum Spiel zurückfinden (1:6 4:6). Auch Mellis zweiter Satz lief alles andere als gut. Sie selbst hatte ein wenig an Konzentration verloren und die Gegnerin, deren erste Aufschläge nun einer nach dem anderen einschlugen, neuen Siegeswillen gewonnen (3:6). Es ging in den eng umkämpften Match-Tie-Break, in dem sich keiner entscheidend absetzen konnte. Beim Vorteil 9:8 für die Gegnerin aus Bammental sah Melli das Spiel schon als verloren an, als die Gegnerin den Überkopfball sauber in die Ecke traf. Doch ein glücklicher Rahmenball durch die einfach noch hingehaltene Rückhand, fiel in die rechte Ecke des Feldes. Zuschauer und Gegnerin waren völlig fertig, Melli konnte den Match-Tie-Break 11:9 für sich entscheiden. 

Zwischenstand 2:1 für den TSV!

Anthea, Chiara und Caro wollten die nächsten Punkte nach Hause holen. Doch schnell war klar, dass dies ein harter Weg werden würde. Anthea an Punkt 1 hatte heute auch einiges zu tun: Die Bälle wurden übers Netz gepeitscht, so dass keine langen Ballwechsel zustande kamen. Nach anfänglicher Dominanz, fand die junge Gegnerin auch in das Match und setze Anthea die Bälle in die Ecken. Letztendlich zeigte Anthea Nervenstärke, sie hielt dem Druck des Matches und dem von Außen stand: Sie holte den dritten Punkt für den TSV (6:4 6:2).

Bei Caro leider ein gänzlich anderes Bild, hier konnte von schnellen Bällen absolut nicht gesprochen werden. Ihre Gegnerin zeichnete sich dadurch aus, dass sie scheinbar jeden Ball irgendwie erreichen konnte. Caro mühte sich und trieb ihre Bälle an, um Tempo und Länge ins Spiel zu bringen, doch die Gegnerin hielt immer irgendwie den Schläger hin, so dass der Ball zurück ins Feld tropfte. Enttäuscht musste sich Caro mit 1:6 1:6 geschlagen geben. 

Chiara lieferte sich derweil ein Duell auf Augenhöhe. Die Gegnerin, die ein ähnliches Tennis zu spielen pflegte, schoss lange Bälle auf Chiaras heute schwächelnde Rückhand. Dennoch fand Chiara Möglichkeiten mit ihrer Vorhand Akzente zu setzen. Es ging hin und her, bis Chiara letztendlich, als Siegerin des Tie-Breaks, den ersten Satz für sich entscheiden konnte. Danach schien die Gegnerin gebrochen und Chiara dominierte den zweiten Satz mit ihren gewohnt schnellen Bällen. Aber die Gegnerin aus Bammental kam zurück und plötzlich mussten alle um einen erneuten Tie-Break bangen. Doch Chiara behielt die Nerven und beendete den Satz und das Spiel (7:6 6:4).

4:2 für uns nach den Einzeln. Es musste nur noch ein Doppel gewonnen werden! Da wir heute nichts Verrücktes versuchen wollten, stellten wir unsere erprobten Doppelpaarungen, welche ihrem Ruf heute gerecht werden sollten: Anthea+Selina (1), Sina+Caro (2) und Chiara+Melli (3).

Die Dosdal-Mädels gaben ein glorreiches Come-Back: Trotz starker Gegner ließen sie Nichts zu und durften schnell, mit dem eingefahrenen TSV-Sieg, auf der Sonnentribüne Platz nehmen (6:1 6:2).

Ähnliches zeichnete sich im 1er-Doppel ab: Selina spielte lange Bälle ins Feld und Anthea schöpfte die Returns ab. 6:1 6:3 gegen Gegner, die es uns in den Einzeln noch sehr schwer gemacht hatten.

Die Becker-Sisters zeigten heute ein ungewohnt schwaches Doppel. Während sie im ersten Satz ihre Überlegenheit deutlich machten (6:2), fanden sie im zweiten Satz kein Mittel gegen die Ballwand. Bälle, die sie einfach nur setzen und totmachen wollten, wurden ins Nirvana geschossen, auch die Lust am Spiel verloren beide zunehmend durch die furchtbar drucklosen Bälle. Beim Stand von 1:5 im zweiten Satz kam endlich der verlorene Spielgeist zurück und sie drückten dem Spiel wieder ihren Stempel eines Doppels auf. Bälle durch die Mitte, Einsätze am Netz und gutes Zusammenspiel ließen sie Punkt für Punkt aufholen, bis das Spiel dennoch in zwei Sätzen gewonnen wurde (6:2 7:5).

7:2 Endstand! Guter Start geglückt.

Nach Pizza und Salat verabschiedeten wir uns rechtzeitig, bevor der erwartete Regenschauer losging. Trotz Erschöpfung, Sonnenbrand und Kopfschmerzen ging es noch kurz ins Clubhaus, um den Tag abzuschließen.

Nächste Woche gegen Hockenheim erwarten wir leider ein nicht ganz so erfreuliches Endergebnis, dennoch werden wir versuchen unser Bestes zu geben und den ein oder anderen Punkt aus Hockenheim zu entführen. Über Zuschauer freuen wir uns sehr 😉 Danke auch an Stephan, Carola, Rainer, Elke, Timo und Leni, die uns in Bammental unterstützt haben <3

MB

Damen 1 verabschieden sich standesgemäß mit einem Knall

Zum letzten Spiel der Saison mussten wir noch einmal die weite Reise nach Billigheim antreten. Gut, dass uns Laura wieder unterstützen sollte, sie stand schließlich schon am ersten Spieltag vor den Sportanlagen in Billigheim. Da die Herren 2 spielfrei waren, begleitete uns Alex als treuer Fan und gab sogar den Chauffeur an diesem Morgen.

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8.00 Uhr in der Frühe ging es los. Zum Rundenabschluss konnte auch unsere Nummer 1 Selina wieder an den Start gehen. 9.20Uhr Ankunft in Billigheim, Kaffee, Kuchen und Brötchen erwarteten uns, allerdings gegen eine kleine Gebühr.

Doch zum Frühstücken blieb keine Zeit, es ging sofort auf die Plätze. Da alle vier Plätze genutzt werden sollten, machten sich Selina, Anthea, Caro und Melli bereit, ihr letztes Spiel der Saison motiviert anzugehen.

Während Caro und Anthea nach gefühlten drei Ballwechseln 5:0 vorne lagen, hatte Melli mit der Platzbeschaffenheit zu kämpfen (jeder Stop der Gegnerin blieb sofort liegen) und Selina musste nach langer Spielpause erst wieder in ihr Spiel finden. Gefühlte drei Ballwechsel später durfte Anthea bereits abziehen! Dann setzte ein kurzer Schauer ein und wir nutzen die Pause um uns über unsere Spielverläufe auszutauschen: Selina hatte eine grandiose Aufholjagd hingelegt und einen Rückstand von 0:4 in einen Satzgewinn 6:4 verwandelt. Anthea, wie bereits erwähnt, 6:0 6:0, bin mir nichtmal genau sicher, ob sie wirklich gespielt hat 😉 Caro hatten den ersten Satz auch souverän gewonnen, jetzt versuchte ihre Gegnerin allerdings mit allen Mitteln Caro die Punkte zu entlocken und hatte ihr Spiel ganzheitlich verändert (6:2 2:3). Melli befand sich zu dieser Zeit noch im ersten Satz 4:2. Nach der Regenpause lief es bei ihr aber auch endlich rund  6:3 6:0) und gemeinsam mit Caro, die auf dem Nebenplatz den Sack zu machte (6:2 6:4), ging es ans Kuchenbuffet.

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Wieder setzte der Regen ein und es musste eine zeitlang pausiert werden. Anschließend erkämpfte sich Chiara ihren siebten Saison Sieg, mal wieder völlig unzufrieden (6:2 6:3). Selina hatte leider wieder Probleme mit dem Handgelenk bekommen und musste den zweiten Satz abgeben. Im Match-Tie-Break behielt sie allerdings, trotz zittriger Ballwechsel, die Nerven und tütete 150 Punkte ein. LK 17 check √

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Auch für Laura war heute Jackpot angesagt: Das anfängliche “Gemeisel” war schnell abgelegt und sie setzte einen Ball nach dem anderen in die Ecken (6:3 6:2).

Für die Doppel wollten wir heute etwas ganz Verrücktes machen. Alle möglichen Varianten wurden wieder ersponnen nur um letztendlich wie immer zu stellen:

  1. Anthea + Caro
  2. Selina + Laura
  3. Becker Sisters

→ganz verrückt 😀

Verrückter Weise stellten die Billigheimerinnen exakt genau so wie wir, so dass jeder noch einmal gegen seine Gegnerin antreten musste. Witzig für uns, ein bisschen schade für Antheas Gegnerin: Sie sollte heute kein einziges Spiel machen. Während Caro und Anthea wild durch die Gegend rannten, vor, zurück, links, rechts und wieder wechseln, waren die Gegnerinnen wohl gänzlich verwirrt und musste sich 6:0 6:0 geschlagen geben. Anthea hatte mit tatkräftiger Unterstützung von Netzkillern Caro, heute kein einziges in Billigheim gelassen.

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Selina und Laura hatten es schwieriger: Selinas Handgelenk machte ihr sehr zu schaffen und sie musste von Unten aufschlagen. Doch Laura übernahm das Punkte machen an diesem Mittag, so dass auch das zweier Doppel erfolgreich beendet werden konnte (6:4 6:4).

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Die Becker Sisters auf Platz 3 spielten ihre Doppelstärke und ihr Zusammenspiel aus. Während die Gegnerinnen sich erst aneinander gewöhnen musste, wusste Melli und Chiara blind wohin man laufen, wann man in welchen Ball reingehen konnten. Sie spielten eins ihrer besten Doppel, auch wenn ihre 50 Boni, die man im Doppel bekommen kann, schon längst ausgeschöpft sind. Nur kleine Unkonzentriertheit am Schluss, sorgten für kein “absolut” glattes Ergebnis (6:1 6:2).

Kurze Ergänzung: Obwohl Chiara fast jedes ihrer 14 Saisonspiele, als “mega schlecht gespielt” betitelte, behielt sie als einzige die weiße Weste bis zum Schluss an und glänzt mit einer GRANDIOSEN BILANZ von 14:0!!!!

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9:0 ! Das ist ein gebührender Abschluss dieser unerwarteten Saison. Wir waren gerade erst aufgestiegen in diese Liga, wussten nicht was uns erwartete und dann fielen auch noch Nummer 1 Sina und Nummer 3 Lisa aus! Wir hatten schon Schlimmstes befürchtet und jetzt ist es so gekommen. Überraschender und doch wohlverdienter zweiter Platz!

Großen Anteil an dieser tollen, erfolgreichen Saison haben:

  • Anthea, kurzfristige Spitzenverstärkung (auf dem Platz und am Glas), bleib uns ja noch lange erhalten !!!
  • Anne, die in jeder Notlage eingesprungen ist!

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  • Alle Mädels aus der zweiten Mannschaft, die sich immer dem Wohl der Ersten geopfert haben: es ist schön zu wissen, dass wir EIN TEAM sind!

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  • Den treuen Zuschauern, die uns zu Hause und manch einer auch Auswärts vollstens unterstützt haben.
  • Carola für ihre Hilfe auf dem Platz, aber vor allem in der Küche!

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  • Rainer Fössel, Erfolgstrainer! (Die Leiter muss wohl sein)
  • Netten Gegnerinnen, die uns einen schönen Sonntag bereiteten
  • und nochmal abschließend DER GANZEN MANNSCHAFT, die jeden Sonntag alles Mögliche versucht hat um fit und motiviert auf dem Platz zu stehen (auch nach einer Hochzeit am Tag zuvor). Ich bin als Mannschaftsführerin stolz auf diese Team, dass sich immer gegenseitig motiviert, unterstützt und zur Seite steht! Auf viele weitere gemeinsame Jahre!!!IMG_7117IMG_6991IMG_6513

So jetzt habe ich mir die Finger wundgetippt und hoffe es haben ein paar bis zum Ende des Berichtes durchgehalten 😉

MB

 

Damen 1 kurzzeitig Tabellenführer

Am Sonntag vor einer Woche sahen wir alle ziemlich ungläubig auf die Seite des Badischen Tennis Verbandes: Bammental hatte gegen Schwarzach verloren!!! Nun war für uns wieder alles möglich, sollten wir am Wochenende gewinnen hätten wir, gemeinsam mit Schwarzach und Bammental, je ein Spiel verloren. Um uns allerdings den ersten Platz zu sichern, mussten wir:

  • gegen Schwarzach gewinnen
  • gegen Schwarzach und Billigheim möglichst hoch gewinnen
  • und auf Schützenhilfe von Reilingen und Allfeld hoffen, die Bammental noch möglichst viele Punkte rauben mussten

Also erstmal zu Aufgabe 1: Gewinnen gegen Schwarzach!

Die ganze Woche wurden einzelne Spielerinnen und Doppelaufstellungen analysiert und diskutiert. Wir waren richtig heiß auf das kommende Match!

Da Selina auf Hochzeit war, verstärkte abermals Anne unser Team. Auf Punkt 6 würde diesen Sonntag Miri für uns kämpfen.

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Früh am Sonntagmorgen kamen wir im Clubhaus zusammen um alles zu richten. Wir hatten das Gelände kaum aufgeschlossen kamen unsere Gegnerinnen auch schon, ein wenig zu früh. Bei tollem Wetter nahmen sie erstmal Platz während wir das Kuchenbuffet aufbauten.

Pünktlich um halb 10 ging es los. Melli hatte mal wieder durchgesetzt, dass Punkt 5 in der ersten Runde spielen konnte und so gingen Anthea, Caro und Melli als Erste auf die Plätze.

Während Anthea mit neuer Bespannung kurzen Prozess machte (6:1 6:0) und Melli kurze Zeit später nachzog (6:3 6:1), legte Caro auf Platz 5 eine grandiose Aufholjagd hin. Nachdem sie den ersten Satz locker gewonnen hatte (6:2), war sie in so ein Tief gerutscht, dass sie schnell 0:5 zurück lag. Alle hatten den zweiten Satz schon gedanklich abgeharkt, alle AUSSER Rainer! Er ging an den Platz und flüsterte Caro anscheinend die magische Formel zu. Caro came back! 1:5,2:5, 3:5, 4:5, 5:5! Jetzt war die Gegnerin unter Druck, dies nutzte Caro und gewann auch Satz 2 verdient 7:5.

3:0 nach der ersten Runde! Wir hatte die von Chiara die erwünschte Ausgangslage geschaffen 😉

Während Anne und Miri an diesem Sonntag leider chancenlos blieben, sie mussten sich trotz guter Leistungen den Gegnerinnen geschlagen geben (Anne: 1:6 2:6, Miri 0:6 0:6), hatte es Chiara einzig mit den Eigenartigkeiten ihrer Gegnerin zu tun. Doch trotz der leichten Verärgerung holte sie ihren 6 (!!!) Einzelsieg (6:2 6:0) mühelos nach Hause.

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4:2 Zwischenstand nach den Einzeln. Gute Ausgangslage für uns. Nun diskutierten wir die Doppelaufstellungen. Wir wussten, ein 5:4 würde uns zum Aufstieg nicht reichen. Deshalb setzten wir alles auf eine Karte und wollten alle Doppel stark machen:

  1. Anthea + Caro
  2. Anne + Miri
  3. Chiara + Melli

Die Gegnerinnen hatten clever gestellt, so dass unser Anspruch alle drei Doppel zu gewinnen, sehr schwer werden würde. Miri und Anne, die gegen Punkt 2+5 antreten durften, mussten sich erstmal aufeinander einstellen. Dies klappte dann allerdings sehr gut. Dennoch mussten sie sich den zu starken Gegnerinnen geschlagen geben (2:6 2:6).

Anthea und Caro unser 1er Doppel, hatten es mit 1+3 zu tun. Sie mussten wirklich Höchstleistungen vollbringen, wollten sie das Doppel gewinnen. Im ersten Satz spielten sie sensationell auf und beteten die Gegnerinnen 6:0 weg. Diese mussten sich nun etwas einfallen lassen, schließlich mussten sie alle drei Doppel gewinnen um aufzusteigen! Das taten sie dann leider auch: Vorhand- und Rückhandseite wurden getauscht und Caro und Anthea musste den zweiten Satz 4:6 an die Gegnerinnen abtreten. Match-Tie-Break! Es ging hin und her, hier konnte echt alles passieren. Heute stand der gute Stern leider nicht auf unserer Seite, der Punkt gingen an die Gegner (8:10).

Alle Augen schauten nun auf das Dreierdoppel. Es stand 4:4, Chiara und Melli MUSSTEN gewinnen. Doch auch die Becker-Sisters taten sich ungewohnt schwer. Das Spiel hatte sehr gut begonnen, mit den tollen Bällen der Gegnerinnen waren sie super zurecht gekommen und haben ein tolles Doppel gezeigt. Doch beim Stand von 5:2 hatten die Gegner umgestellt: Statt lange, feste Bälle, bekam man nun abgetropfte Bälle rüber geschoben. Zu leichtsinnig machten Chiara und Melli zu viele Fehler. Doch nachdem sie von den Niederlagen der anderen gehört hatten, war ihnen klar: WIR GEWINNEN DAS! Also legten sie noch eine Schippe drauf und holten den erlösenden 5. Punkt für den TSV! 7:5 6:4

Wir hatten gewonnen, leider nicht so deutlich wie erhofft, aber dazu war der Gegner zu stark gewesen.

Carola hatte sich derweil um das Essen gekümmert und schon alles hingerichtet. Vielen vielen Dank dafür!!!! Nach kurzer Wartezeit (Stromausfall) ließen wir uns die leckeren Aufläufe schmecken.

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Nachdem die Gegnerinnen den Heimweg angetreten hatten, setzten wir uns noch mit den Herren 2 und den Zuschauern zusammen und ließen den Abend des letzten Heimspiels für diese Saison ausklingen.

Moritz hatte für das entsprechende Getränk gesorgt 😉

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Wir bedanken uns bei den zahlreichen Zuschauern, die uns unterstützt haben! Besonders Carola, die uns an dem Tag fast alles gemacht hat! Großes Dankeschön!

Auch bedanken wollen wir uns bei Anne und Miri, die uns wiedermal ausgeholfen haben. Trotz dass für euch der Tag keine Punkte einbrachte, seid ihr maßgeblich am Sieg beteiligt!!! Ihr gehört definitiv in unser Team!

Leider erreichte uns am späten Abend die Nachricht des 8:1 Sieges von Bammental, der unseren Aufstieg nun fast unmöglich macht. Dennoch sind wir sehr stolz auf uns und freuen uns auf unser letztes Saisonspiel am kommenden Sonntag in Billigheim!

MB

Hartumkämpfter 6:3 Sieg der Damen 1

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Am Sonntag den 3. Juli traten wir zu unserem nähsten Auswärtsspiel, nach Reilingen an. Reilingen hatte bisher keinen Sieg erzielen können, jedoch gegen gute Gegner immer nur 4:5 verloren. Auch ein Blick auf die Meldeliste, zeigte uns, dass es nicht leicht werden würde diesen Sonntag. Dann am Mittwoch die Hiobsbotschaft: Selina fällt aus! Gott sei Dank erbarmte sich Anne ein zweites Mal und unterstütze uns, da auch die zweite Mannschaft dünn besetzt war und uns schon Anja unterstützen sollte.

Nach einer kleinen Cabrio-Tour durch die Ortschaften Heidelbergs kamen wir in Reilingen an. Wir wurden sehr herzlich empfangen und es gab Kaffee, Kuchen und Wasser für uns.

Schon ging es los. Anthea ließ heute nichts anbrennen. Ihre Gegnerin war sehr gut auf den Beinen und spielte insgesamt ein tolles Tennis. So war sich Anthea bewusst, heute durfte sie die Gegnerin nicht ins Spiel kommen lassen! Sie spielte groß auf und entschied schnell 6:0 6:0 das Spiel für sich.

Bei den anderen beiden sah es dagegen garnicht nach einem schnell Spiel aus. Während Caro sich einem engen Kampf auf Augenhöhe stellte und die Bälle gerade so hin und her gepeitscht wurden, wollte Anja unbedingt aus dem “Loch” kommen, in dem sie sich nach dem Satzsieg befand. Nachdem sie den ersten Satz 6:4 gewonnen hatte, wollte ihr im Zweiten nichts mehr gelingen 3:6. Doch im ersten Match-Tie-Break des Tages, behielt sie die Nerven und bezwang die Gegnerin 10:7.

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Anne war schon auf den schnell freigewordenen Center-Court nachgerückt. Sie musste sich leider wieder dem Los stellen, die 1 des TSV zu sein.  Abermals hatte sie eine sehr starke Gegnerin erwischt. Auch ihre Routine half ihr heute nicht weiter, da die Gegnerin ebenfalls routiniert und diszipliniert auftrat. Sie musste sich 0:6 1:6 geschlagen geben.

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Caro kämpfte derweil immer noch mit dem extremen Topspin ihrer Gegnerin. Sie musste sich letztendlich aber doch 5:7 5:7 geschlagen geben und konnte gleichzeitig mit Anne abziehen.

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Nun gingen die Becker Sisters auf die Plätze. Während Chiara einen Sahnetag erwischt zu haben schien und schnell 5:1 in Führung ging, hatte Melli schon mehrere Asse hinnehmen müssen und lag 4:1 zurück. Doch das Blatt wendete sich: Chiara Gegnerin kam besser ins Spiel und holte auf (5:5) und Melli schaffte es auch endlich ihre Bälle zu verteilen (4:5).

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Obwohl Chiara immer mehr Probleme mit der passiven Spielweise ihrer Gegnerin hatte gewann sie den ersten Satz 7:5. Doch im Zweiten musste sie ihren ersten Satzverlust der Saison hinnehmen (4:6). Zweiter Match-Tie-Break des Tages. Eng umkämpft behielt Chiara letztendlich die Oberhand und siegte trotz riskanter Überkopfbälle 10:6.

3:2 Zwischenstand. Alle Augen waren auf Mellis Spiel gerichtet. Während sie den ersten Satz leider noch 4:6 verloren hatte, war sie im Zweiten durch gezieltes Ausspielen 5:1 vorne. Noch ein einziges Spiel zum Satzgewinn und dem verhassten Match-Tie-Break. Doch sobald der Virus vom “letzten Spiel” im Kopf war, war jeder Ball, der zuvor direkt vor der Linie eingefahren war, zwei Zentimeter zu lang. Punkt für Punkt holte die Gegnerin auf. Erst beim Stand von 5:5 erzielte Melli ihr nächstes Spiel 6:5. Aber die Gegnerin hatte jetzt auch wieder zurück in ihr Spiel gefunden und so musste Melli erst einmal in den Satztiebreak. Diesen konnte sie allerdings mit tollen Aufschläge für sich entscheiden -> Match-Tie-Break.

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Es ging hin und her 1:0, 1:2, 3:2, usw. Doch letztendlich die Erlösung: Melli gewann den Match-Tie-Break ebenfalls 10:6. 150 Punkte, LK 22 endlich erreicht und die Match-Tia-Break-Phobie abgelegt.

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4:2 nach den Einzeln, gute Ausgangslage für unsere Doppel.

Nun kam Doppelwaffe Carola zum Einsatz. Drei Beckers auf dem Bogen, das konnte ja nur gut werden 😉

Doch auch die Reilinger Damen hatten nachgerüstet, ihre “Eins” war nun auch dabei. Sie und Annes Gegnerin musste sich jedoch unserem Einser-Duo Anthea/Carolin stellen.

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Während sich die Becker-Sisters wie gewohnt zusammen, doch diesmal dem zweier Doppel stellten, wollten Anja und Carola sich zusammen versuchen.

Wir musste nur ein Doppel gewinnen, doch die Gegner hatten clever gestellt und Anne wurde draußen schon sichtlich nervös. Doch während Chiara beim 1:5 zu Melli ganz trocken sagte “Melli den Satz verlieren wir auf keinen Fall”, tüteten Anthea und Caro den ersten Satz ein (6:4).

Chiara sollte Recht behalten: Die Gegner waren wie für sie gemacht und sie spielte ein wahnsinniges Tennis. Endlich hatte sie auch Melli mit ins Boot und den Satz zurückgeholt (7:5). Den Zweiten spielten sie gewohnt souverän (6:1) und blieben somit weiterhin ungeschlagen.

Auch Anthea und Caro hatten nach einem durchwachsenen Spiel gezeigt, dass sie unbezwingbar waren und den sechsten Punkt für den TSV eingefahren (6:4 6:0).

Ohne vorher abzuziehen ging es nun zum Nebenplatz, auf dem Anja und Carola sich in den vierten Match-Tie-Break des Tages gekämpft hatten. Sie hatten mit Antheas Gegnerin aus dem Einzel schwer zu kämpfen und mussten letztendlich Reilingen auch einen Doppelsieg gönnen. Dennoch können sie sehr stolz auf ihre kämpferische Leistung und ihr Comeback im zweiten Satz sein.

Bei leckeren Spaghetti und Kuchen feierten wir den Geburtstag des Wirtes.

Wir bedanken uns bei den sehr netten Gastgebern, die uns einen tollen, aber auch anstrengenden Tag mit aufregenden, spannenden Spielen beschert haben. Auch bedanken wollen wir uns bei Wolfgang, Rainer und Selina, die uns von außen unterstützt haben.

Ein GANZ GROSSER Dank geht aber an Anne, Anja und Carola, die unsere Rumpftruppe spielerisch unterstützten und dafür sorgten, dass wir nicht zu viert antreten mussten! Ihr seid die Besten!

Am Ende des langen Tages wurde noch ein letztes Getränk in unserem Clubhaus getrunken, bevor wir alle erschöpft in die Betten fielen.

MB

 

 

 

Damen 2 zum Match nach Blumenau

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Am Sonntag morgen fuhren unsere Damen 2 zu sechst, in der Hoffnung, dass sich niemand verletzt, nach Blumenau. Und dort wollte man keine Blumen mit nach Hause nehmen, sondern Punkte.

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Sabine, die auf Platz 3 spielte, zeigte sich wie gewohnt kämpferisch und gewann ihren ersten Satz 6:2. Beim zweiten Satz tat sie sich sehr schwer, aber nachdem ihr ins Ohr geflüstert wurde, dass sie sich an ein Küsschen erinnern soll, kam Sabine wieder in Fahrt und konnte durch einen TB  den zweiten Satz für sich entscheiden (7:6).

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Romina, die auf Platz 6 spielte, wollte an diesem Sonntag fast garnichts gelingen. Sie musste sich mit dem Ergebnis 4:6 und 0:6 geschlagen geben. Aber sie hatte am 1. Juli Geburtstag, nochmal alles Gute. Und vielleicht war da ja das ein oder andere Getränk noch in den Knochen. Aber im Doppel lief es dann super.

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Serene, die auf Platz eins spielte, zeigte ihrer Gegnerin von Anfang an, dass sie gut in Form war. Sie ließ ihrer Gegnerin null Chancen und gewann ihren ersten Satz souverän mit 6:0. Und der zweite Satz ging durch hervorragende Aufschläge und Lauffreudigkeit auch mit 6:2 an Serene.

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Platz 2 spielte heute Jana, die ihre Gegnerin im ersten Satz mit 6:0 an die Wand spielte. Dagegen im zweiten Satz kam die Gegnerin besser ins Spiel, nachdem der Trainer Tipps von außen gab und so musste Jana ihren zweiten Satz mit 4:6 abgeben. Sehr nervenstark mit hervorragenden, schnellen und langen Bällen, gewann Jana verdient den Match-Tie-Break mit 10:8.

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Für Miriam, die auf Platz 4 spielte, sah es von Anfang an gut aus. Mit schneller Punktführung dachten die Zuschauer an ein schnell beendetes Spiel. Mit vielen Einständen, Vorteil auf, Vorteil Rück bestritt Miri das längste Match des Tages, denn ihre Gegnerin kam besser ins Spiel. Trotz Nase zu und fiebrigen Augen gewann Miri ihre zwei Sätze mit 6:4 6:2.

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Platz 5 war besetzt mit Melissa, die nicht gleich in ihr gewohntes Spiel kam und schnell 2:0 hinten lag. Aber der Einzige, siegreiche Gegner für Lissel war an diesem Sonntag ihre Tennishose und die Mückenstiche. (Schau bitte, dass du eine Tennishose in XS bekommst). Nachdem die Wade mit Radieschen eingerieben war, sahen wir Tennis vom Feinsten. Ruckzuck gewann sie ihre Sätze mit 6:2 und 6:2.

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Ins Doppel gingen Jana und Miri, die sich leider mit fragwürdigen Entscheidungen am Ende trotz gutem Spiel mit 5:7 und 4:6 geschlagen geben mussten.

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Serene und Romina, ein super Doppel, sollte man im Hinterkopf behalten. Mit harten Aufschlägen, platzierten Bällen von Serene und super Netzspiel von Romina, gewann das neu entdeckte Duo 6:3 6:1.

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Für das dritte Doppel stand Sabine und Melissa für den TSV auf dem Platz. Souverän, mit einem noch nicht ausgepackten Aufschlag, gewann man den ersten Satz mit 6:1. Nur dann ließ man sich durch das lustig, kreischende, schlägerwerfende Gegnerpärchen aus dem Spiel bringen. Nachdem Bum Bum Biene und Lissel im zweiten Satz hinten lagen, konnte Lissel mit mehreren Assen und Sabine mit Volleys den verdienten Sieg mit einem 7:6 Tie-Break für sich entscheiden.

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Am Ende hatte man einen 7:2 Sieg in der Tasche. In gemütlicher Runde mit dem TC Blumenau ließen wir den Sonntagnachmittag ausklingen.

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AK

Verdiente Niederlage der Damen 1

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Sonntag Morgen, Matchday Stimmung beim TSV.

Zu Gast der TC Bammental, ebenfalls bisher ungeschlagen! Doch ihre LK und bisherigen Ergebnisse ließen uns schon ein bisschen nervös werden.

Wie immer hatten wir ein schönes Buffet vorbereitet, diesmal zusammen mit den Herren 2. Die Gegnerinnen waren sehr früh angekommen, sodass wir auch zeitig beginnen konnten.

Zuerst gingen Anthea, Caro und Melli auf die Plätze. Während bei Melli und Caro sehr schnell klar war, dass heute hier keine Punkte geholt werden konnten (1:6 2:6 und 3:6 1:6), sah es bei Anthea ganz anders aus. Sie hatte eine Gegnerin auf Augenhöhe erwischt. Endlich konnte Anthea zeigen, was sie wirklich kann. Sie peitschte die Vorhand in die Ecken und setzte variabel die Stopps hinters Netz. Doch die 14 Jährige Gegnerin, peitschte zurück. Sie bekam jeden Ball, den wir anderen wohl schon alle abgeharkt hätten und schoss ihn im gleichen Tempo wieder zurück. Alle Zuschauer folgten gebannt dem Spiel auf Platz 1. Schließlich musste sich Anthea im Match-Tie-Break geschlagen geben, allerdings hatte sie heute ein super Tennis gezeigt (6:4 4:6 6:10).

Auch die zweite Runde schien nicht wesentlich besser für uns auszufallen. Selina und Laura mussten sich chancenlos geschlagen geben (0:6 0:6 und 1:6 2:6). Einzig Chiara kämpfte um unseren Ehrenpunkt. Im ersten Satz spielte sie die Gegnerin hervorragen aus (6:2), doch im Zweiten kam die Gegnerin besser ins Spiel und kam Punkt für Punkt näher. Doch beim 5:5 gab Chiara noch einmal alles und konnte mit schnellen langen Bällen den einzigen Einzelsieg für den TSV einfahren.

Nun waren wir einmal in der ausweglosen Lage, ein Spiel schon nach den Einzeln verloren zu haben. Dennoch wollten wir weiterkämpfen, Bammental sollte nicht wieder 8:1 gewinnen! Wir diskutierten viele mögliche Varianten um mindestens einen weiteren Punkt zu sichern. Schließlich stellten wir wie folgt:

  1. Anthea + Caro
  2. Selina + Laura
  3. Chiara + Melli

Selina und Laura hatten es mit Antheas Gegnerin aus dem Einzel zu tun. Trotz einer guten Leistung und Kampfgeist musste sie sich am Ende geschlagen geben (1:6 4:6).

Melina und Chiara kamen schwer ins Spiel. Durch einfache Fehler lagen sie schnell 0:4 zurück. Doch den Becker-Sisters war klar, hier geht mehr! So fingen sie endlich an IHR Doppel zu spielen. Aufschläge wurden versenkt, durch die Mitte geschossen und am Netz abgeräumt. So holten sie auf und letztendlich den zweiten Punkt nach Hause (7:5 6:1).

Auch Anthea und Caro konnten im starken Einser-Doppel zeigen, was sie drauf haben. Anthea machte Druck und Caro räumte vorne ab. Souverän erzielten sie gegen die guten Gegnerinnen ein 6:4 6:3.

So hatten wir doch noch ein einigermaßen zufriedenstellendes 3:6 erspielen können, obwohl wir in den Einzeln weitestgehend chancenlos waren.

Bei leckeren Aufläufen und netten Gesprächen saßen wir noch ein bisschen mit den Gegnerinnen zusammen, bevor diese sich auf den Weg nach Hause machten um das EM-Spiel zu schauen.

Auch wir hatten wieder die Leinwand aufgebaut und zahlreiche Spieler und Zuschauer wollten gemeinsam das Spiel verfolgen. Moritz hatte eine “kleine” Flasche Wodka dabei, so dass auch jedes Tor angemessen zelebriert werden konnte. Es wurde für einige zu einem berauschenden Sonntagabend 😉

Vielen Dank an die zahlreichen Zuschauer, die mit uns mitgefiebert haben. Auch an unsere Gäste aus Bammental, mit denen es sehr viel Spaß gemacht hatte zu spielen. Wir hoffen nächste Woche in Reilingen wieder erfolgreich sein zu können.

MB

Erstes Auswärtsspiel der Damen 2

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Früh morgens machten sich Laura, Serene, Anja, Sabine, Melissa und Sarah-Marie auf die Reise nach Rheinau. Verwöhnt von Essen und Trinken der letzten Heimspiele. Sie wurden aber gleich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, dass es am schönsten und am Besten zu Hause ist. Denn nicht überall bekommt man so eine Verköstigung präsentiert. Buffet was ist das? Wasser, Kaffee oder irgendwas, was ist das? Ein Satz mit X.

Also wollten wir wenigstens die Punkte mit nach Hause nehmen. Aber auch das gelang uns nicht. Natürlich wussten wir, dass es schwer wird mit den Gegnerinnen aus Mannheim/Rheinau die LK 17-23 vorweisen konnten.

Serene (2) kam nach verlorenem ersten Satz mit 4:6 im Zweiten besser ins Spiel und gewann diesen 7:5. Der anschließende Match-Tie-Break ging leider an die Gegnerin. Obwohl es nach der 8:0 Führung sehr gut aussah, musste sich Serene am Schluss mit 11:13 geschlagen geben. Ihre kämpferische Leistung wurde nicht belohnt.

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Sabine (4): Ja auch für sie sollte an diesem Sonntag nicht die Sonne scheinen. Nachdem der erste Satz mit 5:7 verloren war, ließ Sabine nach dem Powerriegel hoffen. Trotz Bemühungen und Kampfgeist, sollte es einfach nicht sein, gegen eine sehr aufschlagstarke Gegnerin. Und so musste man auch den zweiten Satz mit 5:7 erst sacken lassen.

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Sarah-Marie (6) das Sonnenkind des Tages. Sie hatte es mit einem jungen Fräulein zu tun, die eigentlich sehr schwer einzuschätzen war. Aber Sarah-Marie ließ sich dadurch nicht einschüchtern. Im Gegenteil, die zwei jungen Mädels schenkten sich nämlich nichts, aber auch Garnichts. Einstand, Vorteil rück, Einstand, Vorteil auf usw. usw. Auch die Zuschauer hatten Probleme beim Mitzählen. Aber zum Schluss sah es so aus, dass Sarah-Marie was für ihr Selbstbewusstsein tat und die ersten Punkte für ihren Verein holte. Am Ende stand auf der Tafel 3:6 und 4:6.

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Laura (1) hatte es mit einer kleinen zierlichen Persönlichkeit zu tun. Und den ersten Satz konnte Laura mit 7:5 für sich entscheiden. Zweiter Satz 6:7. Lauras befürchteter Match-Tia-Break begann. Spätestens da, wusste man wer hier auf dem Platz steht. Nach den ersten Aufschlägen, Volleys und Longline’s musste Laura sich mit 8:10 geschlagen geben. Die Spielführerin mit LK 17 zeigte im Gesamtpaket Tennis vom Feinsten.

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Anja (3) hatte es auch mit einer sehr guten LK 19 Spielerin zu tun. Auch sie musste sich am Schluss mit 6:1 6:4 geschlagen geben. Anja hatte anscheinend die Renovierungsarbeiten von den Tagen zuvor  noch in den Knochen. Nichts wollte ihr gelingen.

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In glänzender Verfassung war Melissa (5). Trotz anfänglicher Nervosität über die LK der Gegnerinnen fand Liesel schnell zu ihrem Spiel. Sie hatte keine Mühe. Souverän spielte sie ihre Gegnerin innerhalb von 35 min mit 6:0 6:0 an die Wand. Da sie dabei nicht ins Schwitzen kam, brauchte sie auch kein Wasser, das es eh nicht gab.

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Um zum Schluss als Gewinner nach Hause zu fahren, mussten wir ja alle drei Doppel gewinnen, deswegen kam auch die eine oder andere Diskussion wegen der Paarungen. Aber da es unter Weiblichkeit immer zu einer Einigung kommt, standen zum Schluss im Doppel:

Anja & Serene, Laura & Melissa, Sarah-Marie & Bum Bum Biene.

Jetzt war kämpfen angesagt!

Bei den Gegnern fielen Schimpfwörter, Schläger und Wasserflaschen. Auch die Oberliga-Männer, die an diesem Tag auf der Rheinau spielten, waren auf einmal Schuld warum es bei den Damen nicht klappte. Aber zum Schluss musste man sich bei dem Tennisclub Rheinau geschlagen geben.

Hervorragendes Doppel lieferten Laura und Melissa ab. Das sie am Ende 6:1 und 6:3 für sich entscheiden konnten.

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Sarah-Marie und Sabine kämpften sich von Punkt zu Punkt durch und konnten mit 4:6 7:6 sich den Match-Tie-Break erkämpfen. 11:9 konnten die zwei diesen Nervenkrieg für sich entscheiden.

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Serene und Anja wollten wenigstens im Doppel punkten, hatten aber eher am heutigen Sonntag nicht das Glück auf ihrer Seite und so mussten sie gegen ein sehr gut eingespieltes Doppel leider als Verlierer mit 2:6 2:6 vom Sand.

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Schusswort: Es war alles drin an diesem Sonntag. Aber es sollte nicht sein.

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AK

Damen 1 mit weißer Weste

Es ging wieder früh los an diesem Sonntag. 8.20 Uhr Treffpunkt Parkplatz. Alle waren pünktlich, so dass Sabine nichts der Mannschaftskasse zufügen könne. An diesem Spieltag sollte uns Miri unterstützen!

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Nach langer Anfahrt kamen wir um 9.20 Uhr in der Bergstraße in Obrigheim an. Nur leider war es die FALSCHE Bergstraße. Ein netter Herr wies uns den Weg und wir kamen gerade noch um 9.28 Uhr am richtigen Tennisplatz an. Wir wurden herzlich empfangen und bekamen unsere eigene Umkleide.

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Dann ging es auch schon gleich los. Die Gegner hatten besser gestellt als die letzten Wochen, so dass das Zittern und Spekulieren bei Melina, Chiara und Selina auf der Sonnentribüne los ging.IMG_6388 Doch mit der ersten Runde verflogen unsere Sorgen. Anthea trainierte ein wenig die Gegnerin auf dem Center-Court (6:1 6:0) und auch Miri hatte auf Punkt 6 schnell den zweiten Punkt eingefahren (6:2 6:3). Dabei ging es bei Caro hin und her, es gab ständig Einstände und ewige Ballwechsel. Doch Caro, immer wieder ans Netz getrieben, behielt die letzten Punkte bei sich (6:2 6:1).

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Während die ersten Drei es sich bei Kaffe und Kuchen gemütlich machten, gingen die nächsten auf die Plätze. Selina bekam es mit einer Gegnerin mit LK 16 zu tun. Sollte sie gewinnen -> Jackpot! Doch Selina wollte dies garnicht in Zweifel stellen. Sie peitschte die Bälle vor die Linie und war schneller wieder vom Platz, als manch einer “150 Punkte” sagen konnte. IMG_6414IMG_6405

Auch Melli behielt ihre weiße Weste. Doch diesmal reichte bloßes reinspielen nicht aus. Punkte machen stand auf der Tagesordnung. Mit anfänglichen Schwierigkeiten gegen eine Linkshänderin spielte sie sich die Punkte schön heraus, dass sie den Letzten immer wieder in der Ecke versenken konnte (6:3 6:1). IMG_6415IMG_6408

Chiara, wie immer vorgebaut mit “heute wird’s schwer”, lies nichts anbrennen. Nur kleine Unkonzentriertheiten auf Chiaras Seite bewahrten die Gegnerin davor völlig deklassiert zu werden (6:0 6:2).IMG_6413

Es war mal wieder durch. Wir mussten nicht überlegen, nicht taktieren, wir hatten einfach schon gewonnen. Trotzdem stellten wir alle möglichen Doppelvarianten zur Diskussion. Schließlich stellten wir wie folgt:

  1. Selina + Caro
  2. Anthea+ Miri
  3. Chiara + Melli

Während sich Selina und Caro ein enges Match auf Augenhöhe lieferten, musste Anthea auf Platz 2 Miri rächen. Die Gegner hatten sehr schnell erkannt, dass sie auf Anthea heute keinen Punkt machen würden. So zogen sie unaufhörlich auf Miri am Netz. Doch wie du mir so ich dir, gab es dann eben einen Kracher von Anthea ans Netz. Die Gegner hatten trotz ihrer Taktik keine Chance (6:1 6:1).

Zeitgleich beendeten auch Chiara und Melli ihr Spiel (6:0 6:1). Es waren hauptsächlich Crossduelle in diesem Doppel, bei denen sich die Gegner recht schnell geschlagen geben mussten. Und sollte es doch einmal “eng” stehen, schoss Chiara einfach mal ein Ass hinüber. Sie spielte wieder glänzend auf und die Gegner konnten nur gebannt “ja der war wohl gut” sagen.

Während wir Vier duschen gingen, beendeten Selina und Caro gerade mal Satz 1 mit 7:5. Der zweite Satz war ähnlich eng, doch die Gegner waren auf Augenhöhe 4:6 -> Match-Tie-Break! Jetzt zeigten Caro und Selina aber ihre Klasse, nahmen noch einmal alles zusammen und beendeten diesen schnell 10:3! IMG_6394

9:0 !!!!

Bei leckerem Essen und netten Gesprächen saßen wir noch ein bisschen mit den Gegnern zusammen, bevor wir die Heimreise antraten. Hier gilt einen großes Dankeschön an Asbach, bei denen es sehr schön und freundlich war. Wir wurden ausreichend mit Leckereien versorgt und das Klima war den ganzen Tag stets angenehm.

Zum Abschluss ging es noch auf unsere eigenen Anlage, wo wir mit den Herren 1 und 2 die Siege des TSV feierten. IMG_6398

Nächsten Sonntag geht es für uns zuhause um 9.30Uhr gegen unseren stärksten Konkurrenten aus Bammental. Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, denn wir werden sie brauchen!!!!

MB

Damen II 2.Medenspiel

Nach dem erfolgreichen ersten Medenspiel dieser Saison für die Damen 2, waren wir alle gespannt, wie wohl das zweite Spiel ausgehen würde… und natürlich, ob das stürmische Wetter der letzten Tage, uns einen Strich durch die Rechnung machen würde. Gemeinsam mit den Herren 30 waren wir pünktlich auf unserer Heimanlage zum Start bereit.

 

Obwohl unser Treffpunkt sehr frühzeitig für 8:45 angesetzt war, mussten wir uns in dieser Hinsicht schon von unseren Gegnern geschlagen geben, die (abgesehen von der überpünktlichen Serene) alle vor uns eintrudelten. Nachdem die Vorbereitungen für Kaffee und Kuchen fertig waren, die Gegner sich alle warm gespielt hatten, konnte es endlich los gehen. Romina bestritt ihr erstes Einzelspiel und schnell war ersichtlich, dass ihr Ballgefühl und ihr vieles Training der letzten Wochen und Monate sich ausgezahlt hatten und sie siegte locker in zwei Sätzen. Sabine war wieder voll konzentriert und konnte den ersten Satz gewinnen, obwohl ihre Gegnerin nicht locker lassen wollte. Sabine brachte jedoch souverän jeden Ball zurück. Den zweiten Satz musste sie sich leider nehmen lassen, wodurch nun alle mit ihr im Match-Tie-Break mitfieberten.  Aber sie blieb am Ball und mit ihrem eisernen Match-Blick (Hoffentlich jedem mittlerweile bekannt!) spielte sie Punkt für Punkt und siegte mit 10-3!

Serene musste sich leider geschlagen geben, obwohl sie immer mal wieder ihre Rückstände aufholte, sollte ihr heute ein Sieg nicht gegönnt sein. Dafür verschenkte sie zu viele leichtsinnige Fehler und konnte damit leider auch für die Mannschaft keinen Punkt holen.

 

Nun konnten Laura, Anja und Miri auf den Platz. Laura brauchte eine Weile um in ihr Spiel zu kommen und verschenkte dadurch schnell den ersten Satz. Dagegen war sie im zweiten Satz voll in ihrem Spiel drin und spielte einen Winner nach dem anderen. Die Gegnerin sah schon sehr verzweifelt aus, doch ausgerechnet dann kündigte sich das Unwetter an und der laute Donner wurde von heftigen Regenschauern gefolgt.

Währenddessen hatte Miri leider ebenfalls Schwierigkeiten im ersten Satz und fand nicht so richtig ihre Form. Auch sie hatte dafür im zweiten Satz an Fahrt gewonnen und führte, als die unglückliche Regenpause eintraf.

Anja und ihre Gegnerin, die sich erst einmal gefühlte 100 Stunden zum Einspielen nahmen (auf Anfrage der Gegnerin, wie uns später mitgeteilt wurde), waren bei der Regenpause noch nicht mal mit dem ersten Satz fertig. Dafür führte Anja mit 5 – 1, mit Tendenz nach oben. Leider warteten nun alle ungeduldig darauf,  dass der Regen bald aufhören würde, damit die Spiele noch zu Ende gebracht werden konnten. Die Entdeckung des Tages war allerdings ‚Alfonso’. Sabine’s neues Lieblings-Martinigetränk, höchstpersönlich von Chickel zusammengestellt, mit dem sie sich dann zu ihrem Einzelsieg belohnte.

 

 

Die Unterbrechung dehnte sich leider recht lange aus, so dass alle ein wenig unruhig wurden und die Gegner schon fragten, ob wir nicht während der Unterbrechung schon essen sollten. Bevor wir das ernsthaft in Betracht ziehen mussten, lichteten sich glücklicherweise die Wasserpfützen auf Platz 2, welcher wieder so weit bespielbar war, dass wir mit einem Einzelspiel weiter machen konnten.

 

Laura bot uns nun ein nervenaufreissendes Spiel. Ihre 5 – 1 Führung wurde leider immer geringer, aber sie bekam noch die Kurve und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Wir fieberten kräftig mit bei ihrem Match-Tie-Break, und obwohl sie nochmal ihren 0-5 Rückstand aufholte, ging auch dieses Match leider zu Gunsten des Gegners aus.

 

Anja und ihre Gegnerin ließen sich danach wieder viel Zeit zum einspielen, zum großen Unmut der Zuschauer die endlich wissen wollten, wie es weitergeht. Anja blieb ruhig und spielte gekonnt alle Bälle zurück. Allerdings sah man ihr zunehmend an, wie Leid es ihr tat, dass ihre noch sehr junge Gegnerin einen Fehler nach dem anderen machte, so dass Anja sich schon mehr freute, wenn die Gegnerin den Punkt machte. Dadurch bot sie natürlich den Zuschauern ein höchst amüsantes Spiel, siegte trotzdem selbstbewusst und drückte am Ende die Gegnerin zum überstandenen Spiel.

 

Jetzt waren wir bei einem 3-2 Punktestand und hofften insgeheim, dass Miri, wie in ihrem ersten Medenspiel, ihren Match-Tie-Break gewinnen würde. Doch leider blieb der wohlverdiente Sieg bei beiden Meisel Schwestern an diesem Tage aus. Nun waren wir bei 3:3 und mussten noch 2 Doppel gewinnen, um einen Mannschaftssieg zu holen. Obwohl ein Sieg uns alle freuen würde, wurde die 2te Damenmannschaft in erster Linie gegründet, um vor allem Spaß am spielen zu haben und jedem die Möglichkeit zu geben Matcherfahrungen zu sammeln. Und auch an diesem Spieltag war das im Vordergrund. So konnten alle Doppelpaarungen, ohne viel Druck (außer vielleicht dem eigenen Ehrgeiz) drauf los spielen.

 

Jana und Melissa, die dieses Mal bei den Einzeln ausgesetzt hatten, waren motiviert und voller Tatendrang und bestritten eines dieser Doppel. Leider packte die Austauschstudentin aus Mexico, die für die gegnerische Mannschaft spielte, noch mal einige sehr gute Schläge aus und auch am Netz schien sie einfach jeden Ball zu bekommen. Obwohl Jana und Melissa versuchten ihre Taktik auf hohe Bälle umzustellen, reichte dies nicht mehr für den Sieg. Mit viel Einsatz versuchte Melissa noch den letzten Punkt der Gegner aufzuhalten, wobei sie eine Art Hüftsprung hinlegte und sich dabei leider ihr Knie und die Schulter auf dem Sand aufrieb.

Sabine und Miri holten in der Zeit einen wohl verdienten und schnellen Sieg für die Mannschaft, auch wenn sie einen kurzen Aussetzer im zweiten Satz hatten und 0-3 hinten lagen.

Nun waren alle Augen gerichtet auf Anja und Laura im Doppel. Auf Anja, unsere Doppelwaffe war Verlass und sie spielte ihre schönen Mondbälle immer hinten genau auf die Linie oder griff heißhungrig am Netz an. Laura dagegen punkteten mit ihren festen Aufschlägen und wenn sie den Ball richtig traf… nun ja, so schnell konnten die Gegner gar nicht reagieren. Der erste Satz war gewonnen. Der zweite Satz war etwas mühseliger und einige Fehler von Anja und Laura ließen die Gegner schließlich bei 6:6 ankommen und es ging weiter mit einem Satz-Tie-Break. Mittlerweile waren wirklich alle Blicke auf dieses Doppel gerichtet, beide ließen sich jedoch nicht durch das Raunen der Zuschauer aus der Ruhe bringen und beim entscheidenden Punkt freuten wir uns alle wie ein Honigschnitzelkuchen.

 

Bei leckerem Grillfleisch und köstlichen Salaten ließen wir den Tag, zusammen mit den Herren 30 und unseren fairen Gegnern, ausklingen und bedanken uns bei allen, die uns an ihrem freien Sonntag anfeuerten und mit uns mitfieberten.

SL