2. Spieltag der Damen II führte nach Mannheim-Blumenau

Am 2. Spieltag der 2. Kreisliga trat man zum Auswärtsspiel in Mannheim-Blumenau in der Besetzung Serene, Sabine F., Jana, Anja, Romina und Sarah-Marie an.

Pünktlich konnte man auf der gemütlichen familiären Anlage mit drei Plätzen beginnen, in der Hoffnung, dass das Wetter am Muttertag mitspielen würde.

Sabine, Anja und Sarah-Marie starteten in die 1. Runde.
Anja an Punkt 4 beendete als erste ihr Einzel. Beim Einspielen war die Müdigkeit zunächst ihr größter Gegner, im Laufe des Matches kam der Kreislauf aber in Schwung. Diesen nahm sie mit zu einem schlussendlich souveränen 6-2 und 6-0.

Sabine hatte einen schweren Stand an Punkt 2. Im ersten Satz konnte sie das Match noch ausgeglichen gestalten, musste diesen jedoch knapp mit 4-6 abgeben. Im zweiten Satz musste sie etwas mehr riskieren und hatte bei den entscheidenden Punkten leider nicht das Glück auf ihrer Seite. Somit ging der zweite Satz mit 1-6 verloren.

Sarah-Marie hatte sichtlich Gefallen an ihrer Partie. Während Serene und Jana bereits mit ihren Einzeln begannen spielte sie noch immer. Bei dem Endergebnis von 6-1 und 6-2 würde man das nicht vermuten, aber fast jedes Spiel ging über Einstand. Sarah-Marie zeigte jedoch Nervenstärke und sorgte damit zum zwischenzeitlichen 2-1 für den TSV.

Serene hatte es mit einer erfahrenen Gegnerin zu tun. Beide lieferten sich ein packendes Match mit sehenswerten Ballwechseln, bei dem Serene leider knapp mit 3-6 und 3-6 den Kürzeren zog.

Das Spiel von Jana war ein stetiges Kopf-an-Kopf-Rennen, das glücklichere Ende gab es leider auf Seiten der Gegnerin. Mit 4-6 und 3-6 musste sich Jana nach hart umkämpften Ballwechseln geschlagen geben.

Somit stand es zum jetzigen Zeitpunkt 2-3, während Romina gerade am Ende des ersten Satzes angelangt war. Passenderweise zog sich auch hier auf Platz 3 das Spiel in die Länge, sodass die Damen 30 aus Mannheim-Blumenau, die eigentlich um 14:00 Uhr ihr Heimspiel ausrichten wollten, sich kurzerhand mit ihren Gegnerinnen einigten, auf deren Anlage auszuweichen.

Sehr zur Freude aller konnte Romina der Gegnerin mit 6-4 7-5 den Zahn ziehen und sorgte somit zum 3-3-Ausgleich.

 

Auf Keonis Spieldecke wurden nun die Doppelpaarungen ausgeknobelt. Man legte sich auf die drei spielstärksten Doppel fest, die den zweiten Saisonsieg einfahren sollten.

 

Das 3er-Doppel mit Anja und Sarah-Marie konnte ohne Probleme mit einem 6:2, 6:2 gewinnen.

Das 1er-Doppel mit Sabine und Jana verlor unglücklich den ersten Satz, kämpfte sich im zweiten Satz aber zurück, sodass die Entscheidung im Matchtiebreak fallen musste.

Zeitgleich verloren Serene und Romina den ersten Satz im 2er-Doppel. Auch hier konnte der zweite Satz anschließend deutlich mit 6-1 gewonnen werden, somit musste auch hier der Matchtiebreak entscheiden.

Romina, von Blasen an Händen und Füßen geplagt, und Serene konnten sich Mitte des Matchtiebreaks etwas absetzen und konnten es sich beim Stand von 9-6 sogar erlauben einen Doppelfehler zu fabrizieren, um das Match mit 10-7 für sich zu entscheiden.

Bei Sabine und Jana konnte sich keines der beiden Doppel im Matchtiebreak entscheidend absetzen. Letztlich waren Nuancen ausschlaggebend, dass der Matchtiebreak mit 9-11 verloren ging.

 

Somit konnte man gemeinsam mit dem mitgereisten Fanclub um Markus, Keoni, Wolfgang und Heidi den im Herzschlagfinale errungenen 5-4-Auswärtserfolg feiern und kann nach zwei erfolgreichen Saisonspielen als Tabellenführer in die Pfingstpause gehen.

HG

Damen 2 gewinnen 6:3 in Hockenheim

Zum letzten Spiel der Saison machten wir uns auf den Weg nach Hockenheim mit einem mulmigen Gefühl.
Nicht im Gepäck unsere Platz 1 Spielerin und Spielführerin Laura, die verhindert war.
Das hieß für uns alle ein Platz nach oben.
Unser Trainer Rainer gab uns mit auf dem Weg:
Ihr habt nichts zu verlieren, habt einfach nur Spaß.

Sehr gastfreundliche Mädels erwarteten uns schon unter einem Pavillon mit Brezeln,Obst,Kuchen,Fitnessriegeln,Wasser und Kaffee.
Hockenheim verstärkte sich mit 2 Spielerinnen Amalia eine LK 16 und Luana eine LK 17.
Nach dem der Spielberichtsbogen ausgefüllt war, gingen Miri, Sarah-Marie und Spielführerin Jana auf die Plätze.


Miri mit einem Hochkaräter!
Luana eine U15 Spielerin mit einer LK 17.
In Hockenheim wird sie als Sportmaschine betittelt und das bekam auch Miri zu spüren.
Obwohl Miri alles gab, was sie an diesem Tag abrufen konnte, von langen Bällen, kurze und auch Volley’s, diese Luana donnerte alles wieder zurück.
Leider mußte sich Miri nach kurzer Zeit mit einem
1:6 1:6 geschlagen geben.

Jana die hochkonzentrierte Tennisspielerin, die nie auf gibt.
Mit toll rausgespielten Bällen und läuferisch sehr stark machte Jana Punkt für Punkt.
Immer wieder setzte sie ihre platzierten langen Bälle ein und gewann ihr Match hochverdient mit 6:2 6:4

Das längste Spiel des Tages machte Sarah – Marie.
Mit sehenswerten Bällen und viel Laufeinheiten ging leider der erste Satz an ihre Gegnerin mit 6:7.
Im zweiten Satz kam sie noch besser ins Spiel und konnte vorne am Netz so einige Punkte für sich entscheiden.
Mit einigen Volley’s schoss sie ihre Gegnerin mit 6:2 regelrecht ab.
Leider gingen Sarah – Marie nach gefühlten 100 mal Einstand die Kräfte aus.
Leichenblaß mit Übelkeit, genehmigte ihr die Gegnerin eine Erholungspause.
Die Mädels pepellten sie mit Banane,Traubenzucker und Vitasprint wieder auf.
Ein Dank an die Gegnerin Annika, die ihr die Pause ermöglichte.
Als es ihr nach geraumer Zeit besser ging, stand sie kämpfend auf dem Platz.
Es ging um einen eng umkämpften Match – Tie – Break, den sie leider zum Schluss mit 8:10 verloren hat.

Mit einem Rückstand ging es weiter mit Melissa,Sabine und Romina.
Und man fing schon an zu rechnen.

Lissel auf Platz 1 heute, wird gegen die starke LK 16 Amalia keinen Blumentopf gewinnen, da waren wir uns alle einig.
Jana gab ihr noch mit auf den Weg:
hab einfach Spaß.
Lissel zog mal wieder die hellblauen Hummelssocken von Melli an, die sie als ihre Glückssocken bezeichnet.
Für mich als Mama das aufregenste Spiel des Tages.
Melissa ging an ihre Grenzen und darüber hinaus.
Sie peitschte die Aufschläge ihrer Gegnerin genauso zurück wie sie kamen.
Bei langen Ballwechseln auf hohem Niveau, warteten die Zuschauer auf Fehler von Lissel.
Aber die Fehler machte bei diesem Match die Hockenheimerin.
Und so konnte Lissel den ersten Satz mit 7:5 für sich entscheiden.
Auch Lissel bekam eine harte Wade die mit Pferdesalbe massiert werden musste.
Die Salbe war wohl ein Vitasprint für ihre Wade.
Weil was man danach sah konnte keiner glauben.
Lissel lieferte ein Match auf Augenhöhe und besser.
Mit Miri und Jana an der Bande war jetzt alles möglich.
Sie setzte ihre Rückhand, Vorhand,lange kurze Bälle,dass volle Programm.
Sie widderte ihre Chance hier und heute 160 Punkte zu holen.
Nachdem Amalia mit vielen Doppelfehlern und Volley’s ins Aus nicht mehr weiter wusste, tütete Lissel den verdienten zweiten Satz mit 6:4 ein.
Und gewann das Match mit 7:5 6:4
Vor allem nicht zu vergessen 160 Punkte

Sabine hatte im ersten Satz schwer zu kämpfen. Nach vielen Ballwechseln musste sie leider den ersten Satz 5:7 der Gegnerin überlassen. Auch der zweite war ähnlich umkämpft. Doch jetzt behielt Sabine die Oberhand und gewann den Satztiebreak.
Nun hieß es zittern,doch die Linkshänderin aus Hockenheim lies sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.
Sie brachte mit platzierten Bällen Sabine total aus ihrem Konzept.
So dass sich am Ende Sabine mit einem 10:3 geschlagen geben musste.

Jetzt lag es an Romina zu Punkten, so dass man mit einem 3:3 in die Doppel gehen konnte.
Und mit super Aufschlägen und platzierten langen Bällen gewann sie ihren ersten Satz.
Auf ging’s in den zweiten Satz und wer dachte das gibt eine schnelle Sache, der war auf dem Holzweg.
Denn die Hockenheimerin Friedericke kämpfte wie ein Löwe.
Und es hieß dauernd Einstand,Vorteil Rück, Einstand, Vorteil Auf usw usw.
Nach gefühlten 3 Stunden gewann Romina das Match 6:3 6:4
Nun war erstmal eine verdiente Pause angesagt.

Jetzt ging’s in die Doppel mit 3:3 und die große Frage:
wie stellen wir uns auf?
Zur Unterstützung war auch Sabine Fössel dabei.
Hier schon mal vielen Dank.
Als es dann aussah, dass bei Hockenheim neue Spielerinnen eingesetzt werden,
haben wir nach mehreren Varianten uns entschlossen mit

Sabine F. und Miri
Jana und Lissel
Romina und Bum bum ins Rennen zu gehen.
Sarah Marie wurde geschont, da sie immer noch blass war und noch so ein Spiel würde sie nicht schaffen.

Nachdem alles eingetragen war,wurde es ein wenig hektisch.
Bei Hockenheim war kein 3 Doppel eingetragen.
Dann wollte man irgendwie nachtragen, da aufeinmal die Gegnerin von Miri wieder da war usw usw.
So zu sagen Kuddelmuddel.
Aber unser Ersatzcaptain Jana ließ sich da garnicht aus der Ruhe bringen.
Zwar ein kleiner bitterer Beigeschmack, warum man das nicht vorher sagt, aber egal.
Nun hieß es 4:3 für uns.

Mädels ein Doppel brauche ma zum Sieg und wir haben uns den Sieg verdient sprach der Captain.

Also gingen wir es an.

Eine schnelle Sache war es bei Lissel und Jana,
Läuferisch sehr stark mit tollen Volley’s, langen platzierten Bällen, ging man schnell mit 6:1 in Führung.
Auch im zweiten Satz hatten die beiden keine Mühe.
Das schönste an diesem Match waren nicht nur die Rückhand und Vorhand,nein lissel zauberte auch noch ein Ass und das schönste an diesem Sonntag war nicht das die Mädels auch noch den zweiten Satz mit 6:1 gewonnen haben, sondern die Lissel kann lachen……… .

Mit dem Sieg in der Tasche schauten wir sehr erleichtert
Sabine F. und Miri zu.
Nach dem ersten Satz sah das doch auch sehr gut aus.
Sabine die das ganze Spiel immer in Bewegung war holte in ersten Satz jeden Ball von der Linie.
Sie schlug die Bälle über das Netz, dass sie vor der Linie eindonnerten. Und Miri, die so manchen Punkt am Netz vorne holte, gingen mit 6:1 in Führung.
Da gibt es auch noch ein zweiten Satz und da war man nah daran ihn zu verschenken.
Konzentration wurde etwas weniger;Fehler schleußten sich ein und es war ein langer zweiter Satz.
Aber zum Schluss haben sich Sabine und Miri den verdienten zweiten Satz mit 7:5 erkämpft.

Nachdem uns Hockenheim Sekt angeboten hat, wenn wir sie gewinnen lassen, hat Andrea gesagt:
Wenn ihr gewinnt, zahl ich den Sekt.

Wir bedanken uns an die Zuschauer die gekommen sind, an unsere sehr fairen und gastfreundlichen Gegner und an den Wirt, der für uns so gut italienisch gekocht hat.
Schade war, dass unser Clubhaus um 17:30 Uhr schon zu war und wir konnten nicht Andrea’s verprochenen Sekt trinken.

AK

Letztes Heimspiel der Damen 2 gegen Großsachsen

Bei fast unerträglichen tropischen Temperaturen starteten Sabine,Melissa und Romina in die erste Spielrunde.

Sabine die heute sehr gut drauf war ließ bei einem kampfbetonten Spiel mit ihrem ersten Aß die Gegnerin gut laufen.
Mit Stops und auch langen Bällen konnte Sabine schnell das Spiel für sich entscheiden. 6:2 6:1

Melissa hatte auch keine Probleme ihre Gegnerin läuferisch in Schacht zu halten, sie spielte sehr druckvoll auf. Ihre Gegnerin verlangsamte immer wieder das Spiel in dem sie nach jedem Punkt eine Pause machte.
Melissa ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und zum Schluss zog sie mit Sabine gleich.
Ein Ass und ein relativ klares 6:2 und 6:1.

Romina kämpfte wie eine Löwin,trotz kraftvollen Aufschlägen peitschte ihre Gegnerin alles zurück.
Und sie mußte zum Schluss die Niederlage von 2:6 und 3:6 hinnehmen.

Miri kam anfänglich nicht in ihr gewohntes Spiel und mußte den ersten Satz mit 4:6 abgeben.
Im zweiten Satz packte sie ihre gute Rückhand aus und fegte ihre Gegnerin mit 6:1 vom Platz.
Nun stand der gefürchtete Match t break an.
Nach über 3 Stunden bei gefühlten 50 Grad hieß es am Schluss 11:13 Für die Gegnerin. 

Ein sehr umkämpftes Spiel hat Jana für sich entscheiden können.
Mit ihren platzierten langen Bällen immer wieder vor vor die Linie brachte sie ihre Gegnerin zum verzweifeln.
Sehr konzentriert gewann Jana mit 6:2 und 6:4 ihr Match.

Laura wie gewohnt mit einem
donnertern Aufschlag ließ ihre Gegnerin erstmal staunen.
Und wie sie sich recht versah,stand es wie gewohnt für Laura 6:0.
Im zweiten Satz hatte sich die Gegnerin besser auf Laura s Schläge eingestellt und kam besser ins Spiel.
Mit sehenswerten Stops und gigantischen Long Line konnte Laura den zweiten Satz mit 6:3 Für sich entscheiden.

Nach viel Wasser,Magnesium und Bananen standen die Doppel fest.

Laura und Sabine
Lissel und Romina
Jana und Miri

Der größte Gegner an diesem Sonntag war die Sonne.
Die ersten die das Spielfeld als Gewinner verließen waren mit einem souveränen 6:2 und 6:1 Jana und Miri.
Und sie sollten auch die letzten sein.

Laura und Sabine hatten zwei sehr starke Mädels gegenüber.
Und vor allem eine die Laura ‘s Aufschlägen Paroli bieten konnte.
Der erste Satz gewinnen die Mädels noch mit 6:3
Und beim zweiten mußten sie sich mit 11:13 geschlagen geben.
Ein super Match mit peitschenden Ballwechseln ging traurigerweise an die Gegnerinnen.

Jetzt waren nur noch Romina und Melissa auf dem heißen Sand.
Ein Spiel das sich zog wie Kaugummi.
Es waren schon fast alle Spielerinnen geduscht als immer noch auf Platz 3 die Pausen nach jedem Spiel von den Gegnern gemacht wurden.
Aber wir kannten es ja schon aus den Einzeln.
Mit grenzwürdigen Abschussbällen vorne am Netz holte sich der Gegner Punkt für Punkt.
Trotz hohen Bällen und auch Long Line,behielte der Gegner die Oberhand.
Die Hitze machten den Spielerinnen so zu schaffen das die Konzentration immer weniger wurde.
Man konnte am Ende noch nicht einmal mehr zählen.
So verlor man den ersten Satz mit 4:6
Obwohl es im zweiten Satz besser aussah und man 5:2 führte verlor man zum Schluss 5:7
Ein Dank an Jana die den 4 Mädels auf dem Platz Beistand und ihnen sagen konnte wie man sich stellen musste und für sie zählte.

AK

Damen II – Niederlage gegen Tennisjungend

Am Muttertag stand der zweite Spieltag der Damen II an. Wie beim ersten Spieltag wollten die Damen wieder punkten, um die Tabellenführung zu festigen. Der alkoholfreie Sekt wurde direkt kalt gestellt, um den zweiten Spieltag als „Abschlussspiel“ für die werdenden Mamis zu begießen, bevor sich diese demnächst wohl eher dem Schwangerschafts-Yoga widmen. Die Herren II hatten gemeinsam mit uns Heimspiel und das Buffet war prall gefüllt, worüber sich auch die Gegner sehr freuten. Die großen Kochtöpfe mit den vorbereiteten Spaghetti-Soßen (großes Dankeschön an Bolo-Serene, Thermomix-Alex und Tomaten-Fabi) machten bereits Appetit und man freute sich schon auf den hoffentlich wohlverdienten Pasta-Schmaus. Die Gegnerinnen standen schon am Eingang und wir bemerkten schnell, dass es kein leichter Spieltag werden wird. Die Mannschaft aus Leutershausen kam zwar geschwächt nur mit fünf Spielerinnen an, jedoch waren gleich vier davon Jahrgang 2000 oder jünger. Die Enttäuschung bei Serene war natürlich groß, dass ihr „sicherer Punkt“ auf der sechs nicht antrat. So beschlossen die Damen, dass Serene sich im kommenden Spiel bei den Damen I in den Dienst der Mannschaft stellt und dort aushilft, um die letzten Punkte einzufahren. Nun stand es also bereits 2:0 für uns, was uns zunächst sehr positiv stimmte. Der Spieltag konnte nun eingeläutet werden.

Miri auf Punkt 2 bekam eine sehr gute Spielerin, die mit ihrer sehr sauberen Technik und schönen Spielweise überzeugte. Bei den U16 spielt sie sogar Bezirksliga, erzählte ihre zujubelnde Mutter freudig. Im ersten Satz war die junge Spielerin sehr konzentriert und gewann mit 1:6. Nachdem die Kopfschmerztablette bei Miri zu wirken schien, spielte sie sich über ihre gefürchteten Slice-Bälle wieder zurück ins Spiel. Der Ärger bei der Gegnerin war deutlich zu spüren. Miri kämpfe weiterhin und hielt sehr gut dagegen, wobei sie sich letztendlich im zweiten Satz mit 4:6 geschlagen geben musste.

Auf Platz drei witterte Romina ihre Chance Punkte einzufahren. Nachdem sie im letzten Spiel bereits auf Punkt fünf spielte, war sie heute sogar auf Punkt vier gesetzt. 160 Punkte und eine LK-Verbesserung packten Rominas Ehrgeiz. Aber auch ihre Gegnerin, U16, hatte nichts zu verschenken und zeigte direkt vollen Einsatz beim ersten Spiel.  Romina anfangs noch sehr zögerlich, studierte die Spielweise der Gegnerin und merkte schnell, dass sie selbst mehr Druck machen musste. So kam es zu einem sehr ansehnlichen Spiel mit langen Ballwechseln und schönen Schlagvariationen. Nach dem ersten Satz stand es dann 7:5 aus Sicht der Gegnerin.  Diese wollte sich im zweiten Satz den Sieg nicht mehr nehmen und machte erneut Druck und kam vermehrt vor ans Netz. Ehrgeizig versuchte sie schnell die Spiele zu beenden, wobei viele Spiele über Einstand verliefen und Romina weiterhin sehr gut konterte. Letztendlich musste sich Romina 1:6 geschlagen geben und freute sich nach drei Stunden und mit Blasen an den Fingern darüber, ein gutes Spiel gemacht zu haben, auch wenn die Punkte nicht auf ihr Konto geschrieben wurden.

Auf Platz vier startete bereits Sarah-Marie ihr erstes Einzel für die Damen II. Mama Heidi und Papa Kirk waren als Unterstützung dabei und drückten fest die Daumen. Sarah-Marie hatte mit elf Jahren die jüngste Gegnerin vor sich stehen.  Diese hatte zwar „nur“ LK 23, entpuppte sich aber ganz schnell als großes Talent. Flinck und selbstbewusst agierte sie auf dem Spielfeld und konnte die Spiele sehr schnell für sich entscheiden. Sarah-Marie versuchte ruhig zu bleiben und gegen zu halten, aber die Schläge der Gegnerin waren leider zu präzise gesetzt und die zwei Sätze neigten sich auch schnell dem Ende. Platz vier war nun frei für Punkt drei.

Anja hatte eine im Vergleich zur Generation Z (alle nach 2000 geboren) eine Dame, die normalerweise Damen 40 oder Damen I spielt und nur aushalf. Ob man sich darüber freuen konnte oder nicht, war zu dem Zeitpunkt nicht klar. Im ersten Satz ging Anjas Gegnerin schnell in Führung und überzeugt mit ihren Schlägen als erfahrene Spielerin. Nicht lange gespielt, da stand es schon 6:3 aus Sicht der Gegnerin. Die Spielweise der Gegnerin zeichnete sich durch sehr abwechslungsreiche Schläge aus und die vielen kurzen Stopps machten Anja lauftechnisch zu schaffen. Anja wollte ihr letztes Spiel aber unbedingt gewinnen und musste sich nun etwas einfallen lassen. So stellte sie das Spiel um und brachte die Gegnerin mit langen Spin-Bällen dazu, vermehrt Fehler zu machen. Danach ein Stopp und schon entschied sie den zweiten Satz mit 7:5 für sich. Nun ging es in den Match Tiebreak. Auch hier ging es um 160 Punkte, denn die Gegnerin hatte LK20 – was Anja die ersehnten Punkte für LK21 verschaffen würde. Zu zögerlich startete sie in den MTB, spielte die Bälle zu kurz und musste sich schnell 4:10 geschlagen geben.

Laura auf Punkt 1 sollte normalerweise eine „sichere Bank“ sein. Ihre Gegnerin mit LK17 war allerdings keine leichtete Gegnerin: Schöne feste und platzierte Schläge, mit ihren U16 fitnesstechnisch im besten Alter und hochmotiviert den Spieltag für ihre Mannschaft zu gewinnen. Nach zahlreichen guten Schlägen stand es leider bereits 6:1 für die Gegnerin. Laura beeindruckte dann aber wieder mit ihren kraftvollen Schlägen, sowie ihrer gefürchteten Aufschläge. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen und die Zuschauer hatten richtig etwas geboten bekommen. Ganz knapp musste Laura dann nach einem 6:7 der Gegnerin am Netz die Glückwünsche überbringen.

Gewinnen konnten wir den Spieltag nun nicht mehr, dennoch wollten wir noch mindestens ein Doppel gewinnen. Während wir uns berieten, wie wir die Doppel stellen, bereitete Andrea schon das Essen vor. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Andrea, die den Muttertag nicht nur mit ihrer Tochter verbracht hat, sondern auch die Damen II tatkräftig unterstützt hat.

Es stand nun fest: Laura und Serene spielten im Einser-Doppel und Miri ging mit Sarah-Marie ins Zweier-Doppel. Romina und Anja durften sich ausruhen und drückten fest die Daumen. Auf Laura und Serene trafen nun die starken Einzel-Gegnerinnen von Laura und Miri. Man stellte sich auf ein hartes, aber ausgeglichenes Doppel ein. Die Gegnerinnen fanden gut ins Spiel, obgleich auch etwas unmotiviert in den Augen der Zuschauer. Serene blieb während des ganzen Spiels sicherheitshalber mit Laura hinten, um kein Risiko für den TSV-Nachwuchs in ihrem Bauch einzugehen. Dies verunsicherte die jungen Gegnerinnen und schnell merkten sie, dass vielleicht drei gegen zwei doch ein wenig unfair ist. Serene und Laura spielten weiterhin routinierte Bälle und gewannen den ersten Satz 6:2. Im zweiten Satz wurde es dann nochmal spannend. Die Zuschauer waren beeindruckt von den Volleys der Gegnerin. Von dieser sauberen Technik könnten selbst die Männer was lernen. Es stand nun zwischenzeitlich 1:4 für die Gegnerinnen . Laura und Serene mussten also nochmal Vollgas geben, um den Sack zuzumachen. Sie setzten die Gegnerinnen nochmals unter Druck und freuten sich über die 5:4 Führung. Den Spaghetti-Geruch bereits in der Nase, hieß es nochmal volle Konzentration. Die Gegnerinnen konnten noch ein Spiel gewinnen und so mussten die Damen noch in den Satz-Tiebreak. Hier behielten die die erfahrenen TSV-Damen die Nerven und setzen sich nun schnell mit  einem 7:3 durch.

Miri und Sarah-Marie hatten die anderen beiden Jungspunde vor sich stehen. Ein insgesamt sehr gutes Spiel, wobei hier leider ein wenig der Druck gefehlt hat. So konnten die Gegnerinnen schnell das Ruder übernehmen und setzen die Bälle gekonnt.

Das Ergebnis der Spieltages war nun leider 3:6, dennoch waren die Damen II zufrieden alles gegeben zu haben und sind mit neuen Kräften bereit für das kommende Spiel am 28. Mai beim TC Frauenweiler/Malsch.

AM(altes Bild)

Damen 2 zum Match nach Blumenau

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Am Sonntag morgen fuhren unsere Damen 2 zu sechst, in der Hoffnung, dass sich niemand verletzt, nach Blumenau. Und dort wollte man keine Blumen mit nach Hause nehmen, sondern Punkte.

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Sabine, die auf Platz 3 spielte, zeigte sich wie gewohnt kämpferisch und gewann ihren ersten Satz 6:2. Beim zweiten Satz tat sie sich sehr schwer, aber nachdem ihr ins Ohr geflüstert wurde, dass sie sich an ein Küsschen erinnern soll, kam Sabine wieder in Fahrt und konnte durch einen TB  den zweiten Satz für sich entscheiden (7:6).

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Romina, die auf Platz 6 spielte, wollte an diesem Sonntag fast garnichts gelingen. Sie musste sich mit dem Ergebnis 4:6 und 0:6 geschlagen geben. Aber sie hatte am 1. Juli Geburtstag, nochmal alles Gute. Und vielleicht war da ja das ein oder andere Getränk noch in den Knochen. Aber im Doppel lief es dann super.

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Serene, die auf Platz eins spielte, zeigte ihrer Gegnerin von Anfang an, dass sie gut in Form war. Sie ließ ihrer Gegnerin null Chancen und gewann ihren ersten Satz souverän mit 6:0. Und der zweite Satz ging durch hervorragende Aufschläge und Lauffreudigkeit auch mit 6:2 an Serene.

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Platz 2 spielte heute Jana, die ihre Gegnerin im ersten Satz mit 6:0 an die Wand spielte. Dagegen im zweiten Satz kam die Gegnerin besser ins Spiel, nachdem der Trainer Tipps von außen gab und so musste Jana ihren zweiten Satz mit 4:6 abgeben. Sehr nervenstark mit hervorragenden, schnellen und langen Bällen, gewann Jana verdient den Match-Tie-Break mit 10:8.

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Für Miriam, die auf Platz 4 spielte, sah es von Anfang an gut aus. Mit schneller Punktführung dachten die Zuschauer an ein schnell beendetes Spiel. Mit vielen Einständen, Vorteil auf, Vorteil Rück bestritt Miri das längste Match des Tages, denn ihre Gegnerin kam besser ins Spiel. Trotz Nase zu und fiebrigen Augen gewann Miri ihre zwei Sätze mit 6:4 6:2.

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Platz 5 war besetzt mit Melissa, die nicht gleich in ihr gewohntes Spiel kam und schnell 2:0 hinten lag. Aber der Einzige, siegreiche Gegner für Lissel war an diesem Sonntag ihre Tennishose und die Mückenstiche. (Schau bitte, dass du eine Tennishose in XS bekommst). Nachdem die Wade mit Radieschen eingerieben war, sahen wir Tennis vom Feinsten. Ruckzuck gewann sie ihre Sätze mit 6:2 und 6:2.

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Ins Doppel gingen Jana und Miri, die sich leider mit fragwürdigen Entscheidungen am Ende trotz gutem Spiel mit 5:7 und 4:6 geschlagen geben mussten.

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Serene und Romina, ein super Doppel, sollte man im Hinterkopf behalten. Mit harten Aufschlägen, platzierten Bällen von Serene und super Netzspiel von Romina, gewann das neu entdeckte Duo 6:3 6:1.

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Für das dritte Doppel stand Sabine und Melissa für den TSV auf dem Platz. Souverän, mit einem noch nicht ausgepackten Aufschlag, gewann man den ersten Satz mit 6:1. Nur dann ließ man sich durch das lustig, kreischende, schlägerwerfende Gegnerpärchen aus dem Spiel bringen. Nachdem Bum Bum Biene und Lissel im zweiten Satz hinten lagen, konnte Lissel mit mehreren Assen und Sabine mit Volleys den verdienten Sieg mit einem 7:6 Tie-Break für sich entscheiden.

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Am Ende hatte man einen 7:2 Sieg in der Tasche. In gemütlicher Runde mit dem TC Blumenau ließen wir den Sonntagnachmittag ausklingen.

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AK

Erstes Auswärtsspiel der Damen 2

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Früh morgens machten sich Laura, Serene, Anja, Sabine, Melissa und Sarah-Marie auf die Reise nach Rheinau. Verwöhnt von Essen und Trinken der letzten Heimspiele. Sie wurden aber gleich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, dass es am schönsten und am Besten zu Hause ist. Denn nicht überall bekommt man so eine Verköstigung präsentiert. Buffet was ist das? Wasser, Kaffee oder irgendwas, was ist das? Ein Satz mit X.

Also wollten wir wenigstens die Punkte mit nach Hause nehmen. Aber auch das gelang uns nicht. Natürlich wussten wir, dass es schwer wird mit den Gegnerinnen aus Mannheim/Rheinau die LK 17-23 vorweisen konnten.

Serene (2) kam nach verlorenem ersten Satz mit 4:6 im Zweiten besser ins Spiel und gewann diesen 7:5. Der anschließende Match-Tie-Break ging leider an die Gegnerin. Obwohl es nach der 8:0 Führung sehr gut aussah, musste sich Serene am Schluss mit 11:13 geschlagen geben. Ihre kämpferische Leistung wurde nicht belohnt.

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Sabine (4): Ja auch für sie sollte an diesem Sonntag nicht die Sonne scheinen. Nachdem der erste Satz mit 5:7 verloren war, ließ Sabine nach dem Powerriegel hoffen. Trotz Bemühungen und Kampfgeist, sollte es einfach nicht sein, gegen eine sehr aufschlagstarke Gegnerin. Und so musste man auch den zweiten Satz mit 5:7 erst sacken lassen.

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Sarah-Marie (6) das Sonnenkind des Tages. Sie hatte es mit einem jungen Fräulein zu tun, die eigentlich sehr schwer einzuschätzen war. Aber Sarah-Marie ließ sich dadurch nicht einschüchtern. Im Gegenteil, die zwei jungen Mädels schenkten sich nämlich nichts, aber auch Garnichts. Einstand, Vorteil rück, Einstand, Vorteil auf usw. usw. Auch die Zuschauer hatten Probleme beim Mitzählen. Aber zum Schluss sah es so aus, dass Sarah-Marie was für ihr Selbstbewusstsein tat und die ersten Punkte für ihren Verein holte. Am Ende stand auf der Tafel 3:6 und 4:6.

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Laura (1) hatte es mit einer kleinen zierlichen Persönlichkeit zu tun. Und den ersten Satz konnte Laura mit 7:5 für sich entscheiden. Zweiter Satz 6:7. Lauras befürchteter Match-Tia-Break begann. Spätestens da, wusste man wer hier auf dem Platz steht. Nach den ersten Aufschlägen, Volleys und Longline’s musste Laura sich mit 8:10 geschlagen geben. Die Spielführerin mit LK 17 zeigte im Gesamtpaket Tennis vom Feinsten.

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Anja (3) hatte es auch mit einer sehr guten LK 19 Spielerin zu tun. Auch sie musste sich am Schluss mit 6:1 6:4 geschlagen geben. Anja hatte anscheinend die Renovierungsarbeiten von den Tagen zuvor  noch in den Knochen. Nichts wollte ihr gelingen.

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In glänzender Verfassung war Melissa (5). Trotz anfänglicher Nervosität über die LK der Gegnerinnen fand Liesel schnell zu ihrem Spiel. Sie hatte keine Mühe. Souverän spielte sie ihre Gegnerin innerhalb von 35 min mit 6:0 6:0 an die Wand. Da sie dabei nicht ins Schwitzen kam, brauchte sie auch kein Wasser, das es eh nicht gab.

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Um zum Schluss als Gewinner nach Hause zu fahren, mussten wir ja alle drei Doppel gewinnen, deswegen kam auch die eine oder andere Diskussion wegen der Paarungen. Aber da es unter Weiblichkeit immer zu einer Einigung kommt, standen zum Schluss im Doppel:

Anja & Serene, Laura & Melissa, Sarah-Marie & Bum Bum Biene.

Jetzt war kämpfen angesagt!

Bei den Gegnern fielen Schimpfwörter, Schläger und Wasserflaschen. Auch die Oberliga-Männer, die an diesem Tag auf der Rheinau spielten, waren auf einmal Schuld warum es bei den Damen nicht klappte. Aber zum Schluss musste man sich bei dem Tennisclub Rheinau geschlagen geben.

Hervorragendes Doppel lieferten Laura und Melissa ab. Das sie am Ende 6:1 und 6:3 für sich entscheiden konnten.

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Sarah-Marie und Sabine kämpften sich von Punkt zu Punkt durch und konnten mit 4:6 7:6 sich den Match-Tie-Break erkämpfen. 11:9 konnten die zwei diesen Nervenkrieg für sich entscheiden.

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Serene und Anja wollten wenigstens im Doppel punkten, hatten aber eher am heutigen Sonntag nicht das Glück auf ihrer Seite und so mussten sie gegen ein sehr gut eingespieltes Doppel leider als Verlierer mit 2:6 2:6 vom Sand.

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Schusswort: Es war alles drin an diesem Sonntag. Aber es sollte nicht sein.

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AK

Damen II 2.Medenspiel

Nach dem erfolgreichen ersten Medenspiel dieser Saison für die Damen 2, waren wir alle gespannt, wie wohl das zweite Spiel ausgehen würde… und natürlich, ob das stürmische Wetter der letzten Tage, uns einen Strich durch die Rechnung machen würde. Gemeinsam mit den Herren 30 waren wir pünktlich auf unserer Heimanlage zum Start bereit.

 

Obwohl unser Treffpunkt sehr frühzeitig für 8:45 angesetzt war, mussten wir uns in dieser Hinsicht schon von unseren Gegnern geschlagen geben, die (abgesehen von der überpünktlichen Serene) alle vor uns eintrudelten. Nachdem die Vorbereitungen für Kaffee und Kuchen fertig waren, die Gegner sich alle warm gespielt hatten, konnte es endlich los gehen. Romina bestritt ihr erstes Einzelspiel und schnell war ersichtlich, dass ihr Ballgefühl und ihr vieles Training der letzten Wochen und Monate sich ausgezahlt hatten und sie siegte locker in zwei Sätzen. Sabine war wieder voll konzentriert und konnte den ersten Satz gewinnen, obwohl ihre Gegnerin nicht locker lassen wollte. Sabine brachte jedoch souverän jeden Ball zurück. Den zweiten Satz musste sie sich leider nehmen lassen, wodurch nun alle mit ihr im Match-Tie-Break mitfieberten.  Aber sie blieb am Ball und mit ihrem eisernen Match-Blick (Hoffentlich jedem mittlerweile bekannt!) spielte sie Punkt für Punkt und siegte mit 10-3!

Serene musste sich leider geschlagen geben, obwohl sie immer mal wieder ihre Rückstände aufholte, sollte ihr heute ein Sieg nicht gegönnt sein. Dafür verschenkte sie zu viele leichtsinnige Fehler und konnte damit leider auch für die Mannschaft keinen Punkt holen.

 

Nun konnten Laura, Anja und Miri auf den Platz. Laura brauchte eine Weile um in ihr Spiel zu kommen und verschenkte dadurch schnell den ersten Satz. Dagegen war sie im zweiten Satz voll in ihrem Spiel drin und spielte einen Winner nach dem anderen. Die Gegnerin sah schon sehr verzweifelt aus, doch ausgerechnet dann kündigte sich das Unwetter an und der laute Donner wurde von heftigen Regenschauern gefolgt.

Währenddessen hatte Miri leider ebenfalls Schwierigkeiten im ersten Satz und fand nicht so richtig ihre Form. Auch sie hatte dafür im zweiten Satz an Fahrt gewonnen und führte, als die unglückliche Regenpause eintraf.

Anja und ihre Gegnerin, die sich erst einmal gefühlte 100 Stunden zum Einspielen nahmen (auf Anfrage der Gegnerin, wie uns später mitgeteilt wurde), waren bei der Regenpause noch nicht mal mit dem ersten Satz fertig. Dafür führte Anja mit 5 – 1, mit Tendenz nach oben. Leider warteten nun alle ungeduldig darauf,  dass der Regen bald aufhören würde, damit die Spiele noch zu Ende gebracht werden konnten. Die Entdeckung des Tages war allerdings ‚Alfonso’. Sabine’s neues Lieblings-Martinigetränk, höchstpersönlich von Chickel zusammengestellt, mit dem sie sich dann zu ihrem Einzelsieg belohnte.

 

 

Die Unterbrechung dehnte sich leider recht lange aus, so dass alle ein wenig unruhig wurden und die Gegner schon fragten, ob wir nicht während der Unterbrechung schon essen sollten. Bevor wir das ernsthaft in Betracht ziehen mussten, lichteten sich glücklicherweise die Wasserpfützen auf Platz 2, welcher wieder so weit bespielbar war, dass wir mit einem Einzelspiel weiter machen konnten.

 

Laura bot uns nun ein nervenaufreissendes Spiel. Ihre 5 – 1 Führung wurde leider immer geringer, aber sie bekam noch die Kurve und konnte den zweiten Satz für sich entscheiden. Wir fieberten kräftig mit bei ihrem Match-Tie-Break, und obwohl sie nochmal ihren 0-5 Rückstand aufholte, ging auch dieses Match leider zu Gunsten des Gegners aus.

 

Anja und ihre Gegnerin ließen sich danach wieder viel Zeit zum einspielen, zum großen Unmut der Zuschauer die endlich wissen wollten, wie es weitergeht. Anja blieb ruhig und spielte gekonnt alle Bälle zurück. Allerdings sah man ihr zunehmend an, wie Leid es ihr tat, dass ihre noch sehr junge Gegnerin einen Fehler nach dem anderen machte, so dass Anja sich schon mehr freute, wenn die Gegnerin den Punkt machte. Dadurch bot sie natürlich den Zuschauern ein höchst amüsantes Spiel, siegte trotzdem selbstbewusst und drückte am Ende die Gegnerin zum überstandenen Spiel.

 

Jetzt waren wir bei einem 3-2 Punktestand und hofften insgeheim, dass Miri, wie in ihrem ersten Medenspiel, ihren Match-Tie-Break gewinnen würde. Doch leider blieb der wohlverdiente Sieg bei beiden Meisel Schwestern an diesem Tage aus. Nun waren wir bei 3:3 und mussten noch 2 Doppel gewinnen, um einen Mannschaftssieg zu holen. Obwohl ein Sieg uns alle freuen würde, wurde die 2te Damenmannschaft in erster Linie gegründet, um vor allem Spaß am spielen zu haben und jedem die Möglichkeit zu geben Matcherfahrungen zu sammeln. Und auch an diesem Spieltag war das im Vordergrund. So konnten alle Doppelpaarungen, ohne viel Druck (außer vielleicht dem eigenen Ehrgeiz) drauf los spielen.

 

Jana und Melissa, die dieses Mal bei den Einzeln ausgesetzt hatten, waren motiviert und voller Tatendrang und bestritten eines dieser Doppel. Leider packte die Austauschstudentin aus Mexico, die für die gegnerische Mannschaft spielte, noch mal einige sehr gute Schläge aus und auch am Netz schien sie einfach jeden Ball zu bekommen. Obwohl Jana und Melissa versuchten ihre Taktik auf hohe Bälle umzustellen, reichte dies nicht mehr für den Sieg. Mit viel Einsatz versuchte Melissa noch den letzten Punkt der Gegner aufzuhalten, wobei sie eine Art Hüftsprung hinlegte und sich dabei leider ihr Knie und die Schulter auf dem Sand aufrieb.

Sabine und Miri holten in der Zeit einen wohl verdienten und schnellen Sieg für die Mannschaft, auch wenn sie einen kurzen Aussetzer im zweiten Satz hatten und 0-3 hinten lagen.

Nun waren alle Augen gerichtet auf Anja und Laura im Doppel. Auf Anja, unsere Doppelwaffe war Verlass und sie spielte ihre schönen Mondbälle immer hinten genau auf die Linie oder griff heißhungrig am Netz an. Laura dagegen punkteten mit ihren festen Aufschlägen und wenn sie den Ball richtig traf… nun ja, so schnell konnten die Gegner gar nicht reagieren. Der erste Satz war gewonnen. Der zweite Satz war etwas mühseliger und einige Fehler von Anja und Laura ließen die Gegner schließlich bei 6:6 ankommen und es ging weiter mit einem Satz-Tie-Break. Mittlerweile waren wirklich alle Blicke auf dieses Doppel gerichtet, beide ließen sich jedoch nicht durch das Raunen der Zuschauer aus der Ruhe bringen und beim entscheidenden Punkt freuten wir uns alle wie ein Honigschnitzelkuchen.

 

Bei leckerem Grillfleisch und köstlichen Salaten ließen wir den Tag, zusammen mit den Herren 30 und unseren fairen Gegnern, ausklingen und bedanken uns bei allen, die uns an ihrem freien Sonntag anfeuerten und mit uns mitfieberten.

SL