2. Spieltag der Damen II führte nach Mannheim-Blumenau

Am 2. Spieltag der 2. Kreisliga trat man zum Auswärtsspiel in Mannheim-Blumenau in der Besetzung Serene, Sabine F., Jana, Anja, Romina und Sarah-Marie an.

Pünktlich konnte man auf der gemütlichen familiären Anlage mit drei Plätzen beginnen, in der Hoffnung, dass das Wetter am Muttertag mitspielen würde.

Sabine, Anja und Sarah-Marie starteten in die 1. Runde.
Anja an Punkt 4 beendete als erste ihr Einzel. Beim Einspielen war die Müdigkeit zunächst ihr größter Gegner, im Laufe des Matches kam der Kreislauf aber in Schwung. Diesen nahm sie mit zu einem schlussendlich souveränen 6-2 und 6-0.

Sabine hatte einen schweren Stand an Punkt 2. Im ersten Satz konnte sie das Match noch ausgeglichen gestalten, musste diesen jedoch knapp mit 4-6 abgeben. Im zweiten Satz musste sie etwas mehr riskieren und hatte bei den entscheidenden Punkten leider nicht das Glück auf ihrer Seite. Somit ging der zweite Satz mit 1-6 verloren.

Sarah-Marie hatte sichtlich Gefallen an ihrer Partie. Während Serene und Jana bereits mit ihren Einzeln begannen spielte sie noch immer. Bei dem Endergebnis von 6-1 und 6-2 würde man das nicht vermuten, aber fast jedes Spiel ging über Einstand. Sarah-Marie zeigte jedoch Nervenstärke und sorgte damit zum zwischenzeitlichen 2-1 für den TSV.

Serene hatte es mit einer erfahrenen Gegnerin zu tun. Beide lieferten sich ein packendes Match mit sehenswerten Ballwechseln, bei dem Serene leider knapp mit 3-6 und 3-6 den Kürzeren zog.

Das Spiel von Jana war ein stetiges Kopf-an-Kopf-Rennen, das glücklichere Ende gab es leider auf Seiten der Gegnerin. Mit 4-6 und 3-6 musste sich Jana nach hart umkämpften Ballwechseln geschlagen geben.

Somit stand es zum jetzigen Zeitpunkt 2-3, während Romina gerade am Ende des ersten Satzes angelangt war. Passenderweise zog sich auch hier auf Platz 3 das Spiel in die Länge, sodass die Damen 30 aus Mannheim-Blumenau, die eigentlich um 14:00 Uhr ihr Heimspiel ausrichten wollten, sich kurzerhand mit ihren Gegnerinnen einigten, auf deren Anlage auszuweichen.

Sehr zur Freude aller konnte Romina der Gegnerin mit 6-4 7-5 den Zahn ziehen und sorgte somit zum 3-3-Ausgleich.

 

Auf Keonis Spieldecke wurden nun die Doppelpaarungen ausgeknobelt. Man legte sich auf die drei spielstärksten Doppel fest, die den zweiten Saisonsieg einfahren sollten.

 

Das 3er-Doppel mit Anja und Sarah-Marie konnte ohne Probleme mit einem 6:2, 6:2 gewinnen.

Das 1er-Doppel mit Sabine und Jana verlor unglücklich den ersten Satz, kämpfte sich im zweiten Satz aber zurück, sodass die Entscheidung im Matchtiebreak fallen musste.

Zeitgleich verloren Serene und Romina den ersten Satz im 2er-Doppel. Auch hier konnte der zweite Satz anschließend deutlich mit 6-1 gewonnen werden, somit musste auch hier der Matchtiebreak entscheiden.

Romina, von Blasen an Händen und Füßen geplagt, und Serene konnten sich Mitte des Matchtiebreaks etwas absetzen und konnten es sich beim Stand von 9-6 sogar erlauben einen Doppelfehler zu fabrizieren, um das Match mit 10-7 für sich zu entscheiden.

Bei Sabine und Jana konnte sich keines der beiden Doppel im Matchtiebreak entscheidend absetzen. Letztlich waren Nuancen ausschlaggebend, dass der Matchtiebreak mit 9-11 verloren ging.

 

Somit konnte man gemeinsam mit dem mitgereisten Fanclub um Markus, Keoni, Wolfgang und Heidi den im Herzschlagfinale errungenen 5-4-Auswärtserfolg feiern und kann nach zwei erfolgreichen Saisonspielen als Tabellenführer in die Pfingstpause gehen.

HG

Blümchenturnier 2018

Nachdem das Pfingstturnier aufgrund der Wetterverhältnisse von Sonntag auf Montag verschoben werden musste, durften sich viele Clubmitglieder an herrlichem Wetter und einem tollen Tennistag erfreuen.

Von Jung bis Alt war alles dabei und herzlich willkommen.

Unter der Turnierleitung von Wolfgang wurden sechs Runden mit wechselnden Partnern und Gegnern gespielt.

Am Ende gab es keine Verlierer und auch die Reihenfolge der Aufgerufenen war bis zum Ende nicht klar, ob sie mit den Siegen oder mittels des Alphabetes zustande gekommen war.

Leckere Kuchen und kleine Snacks brachten uns neben kühlen Getränken durch den Tag.

Auch der Ausklang des Turniers wurde von manch einem ordentlich zelebriert.

MB

Gelungener Saisonauftakt der Damen 1 in Friedrichsfeld

9:0 Sieg zum Muttertag 😉

Es geht wieder los! Mit einer Woche Verspätung durften nun auch endlich die Damen 1 ihr erstes Saisonspiel bestreiten. Da wir ziemlich heiß waren, machten uns die Wetterprognosen im Vorfeld ein wenig Sorgen. Doch der Sonntagmorgen brach an und die Wolken waren verflogen.

Da Caro und Melli die baldige Frau Föhr angemessen aus dem Jungesellinnensein verabschiedeten, musste zum ersten Saisonspiel gleichmal Verstärkung anrücken. Miri und Lissel waren die Auserwählten, die ihre Aufgaben mit Bravour meisterten.

In Mannheim angekommen, erwarteten die Damen ein eher dürftiges Snackangebot. Aber wir hatten ja Andrea dabei, die mit ihrem Muttertagsrucksack noch 20 Mann mehr hätte durchfüttern können. Neben Salamis, Käse-Trauben-Spieße, Schafskässnacks und Pizzabrötchen, sorgten auch Radler und Schnäpschen für Muttertagsstimmung.

So nun endlich zum Spiel (da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der Anlage war, fasse ich die Erzählungen kurz zusammen):

Selina, Laura und Miri starteten auf den sandigen Plätzen.

Während Selina und Laura große Schwierigkeiten hatten, den Gegnerinnen ihr Spiel aufzudrücken, spielte Miri groß auf und fuhr die ersten Punkte für den TSV ein (6:1 6:3).

Selina war noch etwas unsicher mit der Vorhand und die Gegnerin nutze dies mit Sicherheit und Durchhaltevermögen bei schönen Ballwechseln. Doch der erste Satz war das einzige was Selina heute abschenken wollte. Nun spielte sie mit mehr Spinn und Sicherheit, so dass der zweite Satz und der Match-Tie-Break für sie kein Problem mehr darstellten (1:6 6:2 10:8).

Zu Laura muss ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Wenn ich sage: “Sie meiselte wieder” sollte jedem mittlerweile bekannt sein, was abging (3:6 7:6 11:9). Mentale Stärke kann man ihr in Zukunft zuschreiben.

Der Zwischenstand 3:0 lies uns aufatmen, doch da sich Laura verletzt hatte, machte sich Melli auf den Weg vom Bahnhof direkt (mit kleinem Umweg über den TSV) nach Friedrichsfeld, um fürs Doppel einzuspringen.

Währenddessen hatte Lissel mit hohen, unkontrollierten Bällen zu kämpfen. Sie hatte Probleme die Bälle wieder flach und schnell zu bekommen, aber dann musste das Spiel eben über Ausdauer und Konzentration gewonnen werden (6:3 6:3).

Anfängliche Schwierigkeiten räumte Anthea schnell beiseite und kam immer besser ins Spiel. Sie durfte heute sogar ein paar Punkte mitnehmen (6:3 6:1).

Chiara hatte es heute sehr schwer. Ihre Gegnerin spielte schnelle, harte Bälle und hatte am Ende des ersten Satzes bereits 15 Asse geschlagen. Doch nachdem Chiara den ersten Satz schmerzlich 5:7 verloren hatte, besann sie sich auf ihre Prophezeiung “Egal ich gewinn des heut!” und zeigte, dass sie immer noch eine Schippe drauflegen konnte. Letztendlich doch sehr deutlich entschied sie den zweiten Satz und den Match-Tie-Break für sich (5:7 6:2 10:3)

Pünktlich zum Match-Ball hatte Melli die Anlage betreten und durfte mit ihrem Team feiern. Trotz, dass das Spiel bereits gewonnen war, gab es nichts abzuschenken und so zog sie ihre Schuhe an.

Mit ungewohnten Doppelpaarungen ging es heute auf die Plätze. Einzig die Becker-Sisters waren nicht zu trennen.

Selina und Lissel musste sich erst einmal kurz einfinden, besonders weil Selina die ungeliebte Vorhandseite spielen musste. Doch bei 1:4 zogen sie die Schnur ein und das Dreier-Doppel war unser (7:5 6:2)

Chiara und Melli machten sich heute mal wieder keine Freunde. Anfangs war das Spiel zumindest teilweise noch ansehnlich und von tollen Netzspielen und Crossduellen geprägt. Doch nachdem die Gegnerinnen festgestellt hatten, dass sie so nicht gewinnen konnten, ging es los mit s(p)innlosen Mondbällen. Chiara fragt sich heute noch, wie so mancher Rahmenball des Gegners im Feld landen konnte. Doch nachdem sich dann auch noch beschwert wurde, wenn wir ebenso Drecksbälle zurück spielten, ging die Laune auf Platz zwei richtig in den Keller. Am Ende war das Spiel zwar nie gefährdet, doch unter einem schönen Spiel verstehen wir etwas anderes… (6:3 6:4)  

Anthea und Miri wollten noch einmal zeigen, dass wir auch mental an diesem Sonntag nicht zu überwinden sind und gingen in den vierten Match-Tie-Break des Tages. Nachdem alle Unklarheiten in der Abstimmung beseitigt waren, konnte der 9:0 Sieg eingefahren werden (2:6 6:2 10:2).

Gelungener Start könnte man sagen, obwohl Friedrichsfeld es uns schwerer gemacht hat, als das Ergebnis vermuten lässt.

Danke an die Zuschauer, die uns auch auswärts unterstützt haben: Die Muttis Andrea, Silvia und Carola, Alex Platz-Abzieh-Meister und Moritz Schorle Maisch.

Wir freuen uns wenn es im Juni mit einem harten Brocken und hoffentlich wieder mit voller Besetzung weitergehen kann!

MB