Souveräner Sieg beim ersten Heimspiel – Damen I 8:1

Souveräner 8:1 Sieg gegen Schwetzingen 4

Bereits beim Treffpunkt um 8.45 Uhr war klar, dass es heute ein heißes Match geben würde. Die Sonne brannte bereits erbarmungslos auf uns hernieder, so dass sich Anthea um die Plätze und Melli um die Eiswürfel kümmern musste. Während die anderen Mädels das Buffet herrichteten, trudelten langsam die Gegner und unsere Herren 1 ein 😛

So zeitig wie möglich (Klimt musste noch Ersatz für die mysteriös verschwundenen Spielberichtsbögen herbeischaffen) ging es auf die Plätze. Während Sina und Melli mit stoischer Ruhe den ersten Satz schnell für sich entscheiden konnten (6:1 und 6:0), ging es bei Selina gleich zur Sache. Doch auch sie konnte heute die Oberhand behalten und den Satz siegreich 7:5 für sich entscheiden. Danach lies sie sich das Spiel nicht mehr nehmen und beendete auch den zweiten souverän mit 6:4.

Während Sina erbarmungslos 6:0 zuschlug, bekam Melli immer mehr Probleme mit den starken Schlägen ihrer Gegnerin, letztendlich behielt sie aber die nötige Konzentration und gewann auch den zweiten Satz (6:3). 

Die zweite Runde ging auf die Plätze, die sich mittlerweile in die Sahara verwandelt hatten. Gewohnt solide und mit sehenswerten Bällen, machte Anthea schnell den vierten Punkt für den TSV klar (6:0 6:2). Auch Caro, die am Anfang mit den ungewohnten Bällen ihrer Gegnerin zu kämpfen hatte, konnte dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Sie holte den fünften Punkt und gleichzeitig Punkte auf ihr LK-Konto (6:3 6:0). Chiara hatte es auf Platz drei mit ihrem Ebenbild zu tun. Beide donnerten sich unaufhörlich die Bälle vor die Linie, bis entweder ein direkter Punkt oder ein äußerst blöder Fehler passierte. Breaks dominierten das Spiel, bis Chiara sich ein Schluck rettende Cola genehmigte und damit in den Match-Tunnel eintauchte. Konzentriert legte sie noch eine Schippe drauf und gewann den ersten Satz 7:5,. Danach war die Gegnerin sichtlich entkräftet und Chiara konnte das Spiel schnell 6:2 beenden. 

6:0 nach den Einzel, besser hätten wir es uns nicht vorstellen können.

Trotz der Temperaturen freuten wir uns auf die Doppel. Doch leider musste Anthea und Selina frühzeitig duschen gehen, eine ihrer Gegnerinnen hatte Probleme mit der Hitze, sie gaben das Spiel direkt auf.

Die Dosdals ließen bei gefühlten 50 Grad nichts anbrennen und behielten ihre weiße Weste (6:3 6:2).

Nur die Becker-Sisters sollten heute die Loser sein. Sie hatten mit Antheas und Melli Gegnerinnen, die im Doppel nun ihr volles Potential ausschöpfen konnten, schwer zu kämpfen. Schnell lagen sie 1:5 zurück, doch diese Ausgangslage war ihnen mehr als bekannt. Sie kämpften sich zum 5:5 zurück. Doch da die beiden Schwestern heute gewohnt fahrlässig agierten und sich viele Fehler leisteten, musste sie den Satz dennoch an die Gegner abgeben. Das Spiel mit den vielen Höhen und Tiefen durchzog auch den zweiten Satz, anfängliche Dominanz wich unzähligen Unkonzentriertheiten. Ergebnis 7:6 -> Match-Tie-Break. Auch dieser war eng und lang umkämpft, doch nach knappen drei Stunden in unsäglicher Hitze, mussten sie Schwetzingen einen Gnadenpunkt eingestehen. Sichtlich enttäuscht waren die beiden vor allem, weil man sich unnötig abgekämpft hatte. 

Bei leckeren Wraps und kühlen Getränken, war das verlorene Doppel doch schnell vergessen und gemeinsam mit den Gegner und ein paar Herren wurde der Tag gemütlich beendet. 

Vielen Dank an die lieben Zuschauer, die uns den ganzen Tag unterstützt haben und auch das ein oder andere Mal ein wenig für Ordnung sorgten. 

Nach einer Pause freuen wir uns auf die weiteren Spiele 🙂

MB

Anthea holt Ehrenpunkte – Damen I verlieren 2:7 in Hockenheim

„Wir haben nichts zu verlieren“, so das Motto dieses Spieltages. In den vergangenen Spieltagen zeichnete sich bereits ab, dass Hockenheim der Favorit der Liga ist und wir wohl auf jedes Spiel, das wir an diesem Tag erzielen würden, stolz sein könnten. So fuhren wir ohne Druck, mit Respekt, aber dennoch mit Freude auf den Tag, nach Hockenheim. Da unser Tennisnachwuchs Leni an diesem Sonntag ein Jahr alt wurde, mussten wir leider auf Mama Sina verzichten, dafür stellte Serene ihre Künste in den Dienst der Mannschaft. Auch Tante Caro stand ein wenig unter Zeitdruck, um rechtzeitig auf den Geburtstag der kleinen Leni kommen zu können. Daher waren wir froh, dass die Gegnerinnen einwilligten, direkt auf sechs Plätzen beginnen zu können.

Leider kann man nicht sehr viel zuschauen, wenn alle gleichzeitig spielen. Zu unserer Freude unterstützten uns Andrea, Carola, Thomas und Ramona aber vom Rand aus. Schnell war klar, dass der heutige Tag für alle lehrreich sein würde. Chiara, Caro, Melli und Serene mussten sich alle recht deutlich geschlagen geben, obwohl jeder mit seinem Spiel zufrieden war. Chiara nutze sogar die für sie sehr ungewohnten Worte: „Ich war heute richtig stark!“. Die Leistungsklassenunterschiede (Chiara (18) gegen LK 13, Caro, Melli und Serene (alle LK20) gegen LK 15) spiegelten sich im Ergebnis wieder. Obwohl man gut mithalten konnte, waren die Gegnerinnen doch immer in der Lage den entscheidenden Punkt besser zu sein.

Selina hatte sich in den ERSTEN Satz-Tie-Break ihrer Tenniskarriere gekämpft. Leider konnte sie ihn nicht für sich entscheiden, auch der zweite Satz entschied die Gegnerin daraufhin klar für sich (6:7 0:6).

Nun zu Anthea, die heutige wieder ein wahnsinnig gutes Match lieferte. Gegen LK10 hatte selbst sie heute keinen Druck und spielte befreit und sensationell auf. Unnachgiebig feuerte sie die Bälle in die Ecken und zwang die Gegner mit Variantenreichtum zu den entscheidenden Fehlern. Sie holte unseren ersten Punkt für den TSV (6:3 6:2).

1:5 nach den Einzeln, eine ungewohnte Situation für uns, heute dennoch berechtigt. Da Sina heute nicht dabei war, konnten wir nicht die gewohnten Doppel stellen. So gingen wir trotz des Spielstandes die möglichen Varianten durch. Am Ende entschlossen wir uns, die eingespielten Doppel nicht zu trennen und Caro und Serene stellen sich der Herausforderung des ungewohnt gemeinsamen Doppels.

Da Serene nicht am Netz spielen kann (aufgrund des zukünftigen Tennisnachwuchses), gestaltete sich ihr Spiel sehr konfus. Es war etwas verwirrend, wer jetzt vorne und wer hinten spielte. Trotz toller Aktionen mussten sie sich schnell 1:6 0:6 geschlagen geben und durften unter die Dusche.

Auch die Becker-Sisters mussten sich seit sehr langer Zeit einmal wieder gemeinsam geschlagen geben. Sie zeigten gegen Punkt 1 und 4 aber ein hervorragendes Doppel und es gestaltete sich ein tolles Spiel mit vielen überragenden Bällen. Am Ende waren die Gegner dennoch wieder in der Lage die entscheidenden Punkte beim Einstand zu erzielen, so dass Chiara und Melli sich 2:6 4:6 geschlagen geben mussten. Dennoch hochzufrieden.

Anthea und Selina lieferten sich im 1er- Doppel ein enges Match. Anthea, deren Konzentration zwischenzeitlich abhanden gekommen war, wurde von Doppelpartnerin Selina wieder eingefangen und zusammen erzielten sie den zweiten Punkt, auf den wir sehr stolz sind (7:6 6:3).

Bei sehr leckerem Essen endete der Spieltag bereits um 14 Uhr, so konnten wir noch zum TSV fahren und die erste Mannschaft bei den Doppeln unterstützen.

Trotz der Niederlage war es ein sehr schöner Tag und wir alle waren zufrieden mit unseren Leistungen. Danke an unsere liebe Zuschauer. Wir hoffen, nächste Woche zuhause gegen Schwetzingen mehr Punkte erzielen zu können.

MB

Damen II – Niederlage gegen Tennisjungend

Am Muttertag stand der zweite Spieltag der Damen II an. Wie beim ersten Spieltag wollten die Damen wieder punkten, um die Tabellenführung zu festigen. Der alkoholfreie Sekt wurde direkt kalt gestellt, um den zweiten Spieltag als „Abschlussspiel“ für die werdenden Mamis zu begießen, bevor sich diese demnächst wohl eher dem Schwangerschafts-Yoga widmen. Die Herren II hatten gemeinsam mit uns Heimspiel und das Buffet war prall gefüllt, worüber sich auch die Gegner sehr freuten. Die großen Kochtöpfe mit den vorbereiteten Spaghetti-Soßen (großes Dankeschön an Bolo-Serene, Thermomix-Alex und Tomaten-Fabi) machten bereits Appetit und man freute sich schon auf den hoffentlich wohlverdienten Pasta-Schmaus. Die Gegnerinnen standen schon am Eingang und wir bemerkten schnell, dass es kein leichter Spieltag werden wird. Die Mannschaft aus Leutershausen kam zwar geschwächt nur mit fünf Spielerinnen an, jedoch waren gleich vier davon Jahrgang 2000 oder jünger. Die Enttäuschung bei Serene war natürlich groß, dass ihr „sicherer Punkt“ auf der sechs nicht antrat. So beschlossen die Damen, dass Serene sich im kommenden Spiel bei den Damen I in den Dienst der Mannschaft stellt und dort aushilft, um die letzten Punkte einzufahren. Nun stand es also bereits 2:0 für uns, was uns zunächst sehr positiv stimmte. Der Spieltag konnte nun eingeläutet werden.

Miri auf Punkt 2 bekam eine sehr gute Spielerin, die mit ihrer sehr sauberen Technik und schönen Spielweise überzeugte. Bei den U16 spielt sie sogar Bezirksliga, erzählte ihre zujubelnde Mutter freudig. Im ersten Satz war die junge Spielerin sehr konzentriert und gewann mit 1:6. Nachdem die Kopfschmerztablette bei Miri zu wirken schien, spielte sie sich über ihre gefürchteten Slice-Bälle wieder zurück ins Spiel. Der Ärger bei der Gegnerin war deutlich zu spüren. Miri kämpfe weiterhin und hielt sehr gut dagegen, wobei sie sich letztendlich im zweiten Satz mit 4:6 geschlagen geben musste.

Auf Platz drei witterte Romina ihre Chance Punkte einzufahren. Nachdem sie im letzten Spiel bereits auf Punkt fünf spielte, war sie heute sogar auf Punkt vier gesetzt. 160 Punkte und eine LK-Verbesserung packten Rominas Ehrgeiz. Aber auch ihre Gegnerin, U16, hatte nichts zu verschenken und zeigte direkt vollen Einsatz beim ersten Spiel.  Romina anfangs noch sehr zögerlich, studierte die Spielweise der Gegnerin und merkte schnell, dass sie selbst mehr Druck machen musste. So kam es zu einem sehr ansehnlichen Spiel mit langen Ballwechseln und schönen Schlagvariationen. Nach dem ersten Satz stand es dann 7:5 aus Sicht der Gegnerin.  Diese wollte sich im zweiten Satz den Sieg nicht mehr nehmen und machte erneut Druck und kam vermehrt vor ans Netz. Ehrgeizig versuchte sie schnell die Spiele zu beenden, wobei viele Spiele über Einstand verliefen und Romina weiterhin sehr gut konterte. Letztendlich musste sich Romina 1:6 geschlagen geben und freute sich nach drei Stunden und mit Blasen an den Fingern darüber, ein gutes Spiel gemacht zu haben, auch wenn die Punkte nicht auf ihr Konto geschrieben wurden.

Auf Platz vier startete bereits Sarah-Marie ihr erstes Einzel für die Damen II. Mama Heidi und Papa Kirk waren als Unterstützung dabei und drückten fest die Daumen. Sarah-Marie hatte mit elf Jahren die jüngste Gegnerin vor sich stehen.  Diese hatte zwar „nur“ LK 23, entpuppte sich aber ganz schnell als großes Talent. Flinck und selbstbewusst agierte sie auf dem Spielfeld und konnte die Spiele sehr schnell für sich entscheiden. Sarah-Marie versuchte ruhig zu bleiben und gegen zu halten, aber die Schläge der Gegnerin waren leider zu präzise gesetzt und die zwei Sätze neigten sich auch schnell dem Ende. Platz vier war nun frei für Punkt drei.

Anja hatte eine im Vergleich zur Generation Z (alle nach 2000 geboren) eine Dame, die normalerweise Damen 40 oder Damen I spielt und nur aushalf. Ob man sich darüber freuen konnte oder nicht, war zu dem Zeitpunkt nicht klar. Im ersten Satz ging Anjas Gegnerin schnell in Führung und überzeugt mit ihren Schlägen als erfahrene Spielerin. Nicht lange gespielt, da stand es schon 6:3 aus Sicht der Gegnerin. Die Spielweise der Gegnerin zeichnete sich durch sehr abwechslungsreiche Schläge aus und die vielen kurzen Stopps machten Anja lauftechnisch zu schaffen. Anja wollte ihr letztes Spiel aber unbedingt gewinnen und musste sich nun etwas einfallen lassen. So stellte sie das Spiel um und brachte die Gegnerin mit langen Spin-Bällen dazu, vermehrt Fehler zu machen. Danach ein Stopp und schon entschied sie den zweiten Satz mit 7:5 für sich. Nun ging es in den Match Tiebreak. Auch hier ging es um 160 Punkte, denn die Gegnerin hatte LK20 – was Anja die ersehnten Punkte für LK21 verschaffen würde. Zu zögerlich startete sie in den MTB, spielte die Bälle zu kurz und musste sich schnell 4:10 geschlagen geben.

Laura auf Punkt 1 sollte normalerweise eine „sichere Bank“ sein. Ihre Gegnerin mit LK17 war allerdings keine leichtete Gegnerin: Schöne feste und platzierte Schläge, mit ihren U16 fitnesstechnisch im besten Alter und hochmotiviert den Spieltag für ihre Mannschaft zu gewinnen. Nach zahlreichen guten Schlägen stand es leider bereits 6:1 für die Gegnerin. Laura beeindruckte dann aber wieder mit ihren kraftvollen Schlägen, sowie ihrer gefürchteten Aufschläge. Das Spiel war nun sehr ausgeglichen und die Zuschauer hatten richtig etwas geboten bekommen. Ganz knapp musste Laura dann nach einem 6:7 der Gegnerin am Netz die Glückwünsche überbringen.

Gewinnen konnten wir den Spieltag nun nicht mehr, dennoch wollten wir noch mindestens ein Doppel gewinnen. Während wir uns berieten, wie wir die Doppel stellen, bereitete Andrea schon das Essen vor. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Andrea, die den Muttertag nicht nur mit ihrer Tochter verbracht hat, sondern auch die Damen II tatkräftig unterstützt hat.

Es stand nun fest: Laura und Serene spielten im Einser-Doppel und Miri ging mit Sarah-Marie ins Zweier-Doppel. Romina und Anja durften sich ausruhen und drückten fest die Daumen. Auf Laura und Serene trafen nun die starken Einzel-Gegnerinnen von Laura und Miri. Man stellte sich auf ein hartes, aber ausgeglichenes Doppel ein. Die Gegnerinnen fanden gut ins Spiel, obgleich auch etwas unmotiviert in den Augen der Zuschauer. Serene blieb während des ganzen Spiels sicherheitshalber mit Laura hinten, um kein Risiko für den TSV-Nachwuchs in ihrem Bauch einzugehen. Dies verunsicherte die jungen Gegnerinnen und schnell merkten sie, dass vielleicht drei gegen zwei doch ein wenig unfair ist. Serene und Laura spielten weiterhin routinierte Bälle und gewannen den ersten Satz 6:2. Im zweiten Satz wurde es dann nochmal spannend. Die Zuschauer waren beeindruckt von den Volleys der Gegnerin. Von dieser sauberen Technik könnten selbst die Männer was lernen. Es stand nun zwischenzeitlich 1:4 für die Gegnerinnen . Laura und Serene mussten also nochmal Vollgas geben, um den Sack zuzumachen. Sie setzten die Gegnerinnen nochmals unter Druck und freuten sich über die 5:4 Führung. Den Spaghetti-Geruch bereits in der Nase, hieß es nochmal volle Konzentration. Die Gegnerinnen konnten noch ein Spiel gewinnen und so mussten die Damen noch in den Satz-Tiebreak. Hier behielten die die erfahrenen TSV-Damen die Nerven und setzen sich nun schnell mit  einem 7:3 durch.

Miri und Sarah-Marie hatten die anderen beiden Jungspunde vor sich stehen. Ein insgesamt sehr gutes Spiel, wobei hier leider ein wenig der Druck gefehlt hat. So konnten die Gegnerinnen schnell das Ruder übernehmen und setzen die Bälle gekonnt.

Das Ergebnis der Spieltages war nun leider 3:6, dennoch waren die Damen II zufrieden alles gegeben zu haben und sind mit neuen Kräften bereit für das kommende Spiel am 28. Mai beim TC Frauenweiler/Malsch.

AM(altes Bild)

Sonniger Saisonstart der Damen 1

7:2 Erfolg beim ersten Spiel in der neuen Liga!

Vor dem ersten Spiel der Saison in der neuen Liga (nach Doppelaufstieg 😉 ) traf die Mannschaft sichtlich nervös auf dem Parkplatz ein. Die 20 minütige Fahrt nach Bammental wurde genutzt, um über den kommenden Gegner, die Prognosen für den Tag, die jeweilige Nervösität und den daraus resultierenden Schlafmangel zu sprechen. Wir wurden nett in Bammental empfangen, auch Wasser und ein Kuchen/Brezel/Erdbeer-Buffet erwartete uns. Pünktlich ging es für Selina, Sina und Melli auf die Plätze.

Im ersten Satz zeichneten sich bei allen deutliche Tendenzen ab: Während Sina und Melli gut ins Spiel kamen und beide die Sätze sicher 6:2 gewinnen konnten, hatte Selina Probleme, sich auf das Sandplatzspiel einzustellen und musste den Satz leider 1:6 abgeben. Sina, in ihrem ersten Saisonspiel nach der Babypause, war noch etwas unsicher und setzte daher eher auf Sicherheit, als auf die Dominanz ihrer Vorhand. Daher war das Endergebnis nicht ganz so deutlich, wie sie es angestrebt hatte (6:2 6:4). Selina konnte nun ebenfalls zeigen, dass sie noch lange nicht aufgegeben hatte und erspielte sich einen 4:1 Vorteil. Beim Spielball zum 5:1 kam es zu Unstimmigkeiten über einen bereits gespielten Ball, der zu letztendlich zu Selinas Nachteil ausgelegt wurde. Dieses Ereignis beschäftigte Selina weiter und brachte sie völlig aus dem Konzept, sie konnte nicht mehr zum Spiel zurückfinden (1:6 4:6). Auch Mellis zweiter Satz lief alles andere als gut. Sie selbst hatte ein wenig an Konzentration verloren und die Gegnerin, deren erste Aufschläge nun einer nach dem anderen einschlugen, neuen Siegeswillen gewonnen (3:6). Es ging in den eng umkämpften Match-Tie-Break, in dem sich keiner entscheidend absetzen konnte. Beim Vorteil 9:8 für die Gegnerin aus Bammental sah Melli das Spiel schon als verloren an, als die Gegnerin den Überkopfball sauber in die Ecke traf. Doch ein glücklicher Rahmenball durch die einfach noch hingehaltene Rückhand, fiel in die rechte Ecke des Feldes. Zuschauer und Gegnerin waren völlig fertig, Melli konnte den Match-Tie-Break 11:9 für sich entscheiden. 

Zwischenstand 2:1 für den TSV!

Anthea, Chiara und Caro wollten die nächsten Punkte nach Hause holen. Doch schnell war klar, dass dies ein harter Weg werden würde. Anthea an Punkt 1 hatte heute auch einiges zu tun: Die Bälle wurden übers Netz gepeitscht, so dass keine langen Ballwechsel zustande kamen. Nach anfänglicher Dominanz, fand die junge Gegnerin auch in das Match und setze Anthea die Bälle in die Ecken. Letztendlich zeigte Anthea Nervenstärke, sie hielt dem Druck des Matches und dem von Außen stand: Sie holte den dritten Punkt für den TSV (6:4 6:2).

Bei Caro leider ein gänzlich anderes Bild, hier konnte von schnellen Bällen absolut nicht gesprochen werden. Ihre Gegnerin zeichnete sich dadurch aus, dass sie scheinbar jeden Ball irgendwie erreichen konnte. Caro mühte sich und trieb ihre Bälle an, um Tempo und Länge ins Spiel zu bringen, doch die Gegnerin hielt immer irgendwie den Schläger hin, so dass der Ball zurück ins Feld tropfte. Enttäuscht musste sich Caro mit 1:6 1:6 geschlagen geben. 

Chiara lieferte sich derweil ein Duell auf Augenhöhe. Die Gegnerin, die ein ähnliches Tennis zu spielen pflegte, schoss lange Bälle auf Chiaras heute schwächelnde Rückhand. Dennoch fand Chiara Möglichkeiten mit ihrer Vorhand Akzente zu setzen. Es ging hin und her, bis Chiara letztendlich, als Siegerin des Tie-Breaks, den ersten Satz für sich entscheiden konnte. Danach schien die Gegnerin gebrochen und Chiara dominierte den zweiten Satz mit ihren gewohnt schnellen Bällen. Aber die Gegnerin aus Bammental kam zurück und plötzlich mussten alle um einen erneuten Tie-Break bangen. Doch Chiara behielt die Nerven und beendete den Satz und das Spiel (7:6 6:4).

4:2 für uns nach den Einzeln. Es musste nur noch ein Doppel gewonnen werden! Da wir heute nichts Verrücktes versuchen wollten, stellten wir unsere erprobten Doppelpaarungen, welche ihrem Ruf heute gerecht werden sollten: Anthea+Selina (1), Sina+Caro (2) und Chiara+Melli (3).

Die Dosdal-Mädels gaben ein glorreiches Come-Back: Trotz starker Gegner ließen sie Nichts zu und durften schnell, mit dem eingefahrenen TSV-Sieg, auf der Sonnentribüne Platz nehmen (6:1 6:2).

Ähnliches zeichnete sich im 1er-Doppel ab: Selina spielte lange Bälle ins Feld und Anthea schöpfte die Returns ab. 6:1 6:3 gegen Gegner, die es uns in den Einzeln noch sehr schwer gemacht hatten.

Die Becker-Sisters zeigten heute ein ungewohnt schwaches Doppel. Während sie im ersten Satz ihre Überlegenheit deutlich machten (6:2), fanden sie im zweiten Satz kein Mittel gegen die Ballwand. Bälle, die sie einfach nur setzen und totmachen wollten, wurden ins Nirvana geschossen, auch die Lust am Spiel verloren beide zunehmend durch die furchtbar drucklosen Bälle. Beim Stand von 1:5 im zweiten Satz kam endlich der verlorene Spielgeist zurück und sie drückten dem Spiel wieder ihren Stempel eines Doppels auf. Bälle durch die Mitte, Einsätze am Netz und gutes Zusammenspiel ließen sie Punkt für Punkt aufholen, bis das Spiel dennoch in zwei Sätzen gewonnen wurde (6:2 7:5).

7:2 Endstand! Guter Start geglückt.

Nach Pizza und Salat verabschiedeten wir uns rechtzeitig, bevor der erwartete Regenschauer losging. Trotz Erschöpfung, Sonnenbrand und Kopfschmerzen ging es noch kurz ins Clubhaus, um den Tag abzuschließen.

Nächste Woche gegen Hockenheim erwarten wir leider ein nicht ganz so erfreuliches Endergebnis, dennoch werden wir versuchen unser Bestes zu geben und den ein oder anderen Punkt aus Hockenheim zu entführen. Über Zuschauer freuen wir uns sehr 😉 Danke auch an Stephan, Carola, Rainer, Elke, Timo und Leni, die uns in Bammental unterstützt haben <3

MB